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Liqui Moly Made in Germany - Druckversion

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+--- Thema: Liqui Moly Made in Germany (/showthread.php?tid=47628)

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- frida - 15.07.2010

https://www.autohaus.de/liqui-moly-legt-sich-mit-bp-an-952072.html

Den letzten Absatz finde ich sehr erstaunlich Dafür


- yyy18 - 15.07.2010

Zitat:BP sollte sich der Gefahr ihrer Tätigkeit und den damit verbundenen Folgeschäden bewusst sein und dementsprechende Sicherheits Vorkehrungen treffen,was sie allerdings unterlassen hat! Es ist die einfachste und bequemste Art es auf die Behörden zu schieben. Für solche Argumente habe ich absolut kein Verständnis und werde es nie haben. Gerade in dieser Branche sollte das Umweltbewusstsein an oberster Stelle stehen, wieviel schrottreife Öltanker haben schon Öl verloren, eben geringste Investition bei höchst möglichem Gewinn. Zum K....n Eine solche Handlungsweise ist Natur- und Menschen verachtend, da der Profit über Allem steht! BP und Aral zu boykottieren macht sehr wohl Sinn, so wird diesen verantwortungslosen Herren vielleicht bewusster was für eine nicht wieder gut zu machende ******** sie gebaut haben! Es tut mir leid Julius, ob Deiner Argumente kann ich nur den Kopf schütteln. Kopfschütteln Gruss amadeo


Vlt. hast du mich missverstanden. Meine Argumentation ist nicht meine persönliche Einstellung zu diesem Thema. Inhaltlich stimme ich dir absolut zu, dass der Vorfall eine riesen Sauerei ist, nur leider ist es m.E. Wunschdenken, dass sich die (ölfördernden) Unternehmen selbst Regeln auferlegen.
Ich habe lediglich versucht die Realität zu erleutern.
Fakt ist nunmal, dass die Sicherheitsvorkehrungen mangelhaft sind - und das auf gleichermaßen auf allen Bohrinseln. Dafür sind die Behörden verantwortlich weil es bisher keine strengen regulierungen gab.
Wozu braucht man denn noch Überwachungsbehörden, wenn diese nicht dafür Sorge tragen, Sicherheitsvorschriften aufzuerlegen und diese zu überwachen?
Konsequenterweise müsste man dann das Tanken generell boykottieren, da es nur eine Frage der Zeit ist, bis ein ähnlicher Vorfall auf einer anderen Bohrinsel passiert, es sei denn die Gesetzte bzw. Sicherheitsvorschriften werden drastisch verschärft und entsprechend kontrolliert.
Ich hoffe, dass du deinen Kopf jetzt wieder still halten kannst Hallo-gruen


- frida - 15.07.2010

Zitat:Original von yyy18

Ich habe lediglich versucht die Realität zu erleutern.
Fakt ist nunmal, dass die Sicherheitsvorkehrungen mangelhaft sind - und das auf gleichermaßen auf allen Bohrinseln. Dafür sind die Behörden verantwortlich weil es bisher keine strengen regulierungen gab.

Ob die Sicherheitsvorkehrungen wirklich auf allen Inseln mangelhaft sind....kann hier wohl keiner mit Bestimmtheit behaupten.
Soweit ich mitbekommen habe, sind die Vorschriften nicht eingehalten worden...und wie das so oft im Leben ist....manche halten sich dran...manche nicht.


- Red Dragon - 15.07.2010

Gestern habe ich durch Zufall diesen
https://www.das-tv-programm.de/fernsehen/2865142560/auslandsjournal-Die-vergessene-Katastrophe--l-Pest-in-Nigeria--Himmlischer-Hohepunkt--Sex-Priester-in-Polen--Au-enspiegel--Ein-satirischer-Blick-auf-Deutschland.html

Bericht gesehen.

Shell kann dort locker mit BP mithalten. Kopfschütteln Kopfschütteln
Das komplette Delta ist nur noch eine einzige schwimmende Ölbrühe.
Hervorgerufen durch still gelegte - verlassene - Bohrstellen, die langsam vor sich hin rosten.
Viele stehen noch unter Druck und wenn der Rost erst einmal gewonnen hat, kann
man sich vorstellen, was dann passiert.

Mexico ist nur im Moment aktuell, neu ist diese Schweinerei schon lange nicht mehr.
Die Gesellschaften haben es bisher nur recht gut verstanden, nicht zu viel an die
Öffentlichkeit gelangen zu lassen.



Gruß
Wilfried


- Porter - 15.07.2010

Deswegen schrieb ich weiter oben:

Zitat:Und morgen Exxon ? Und übermorgen ... ?

Solche einseitigen Boykotte sind imho ähnlich katastrophal und dazu kontraproduktiv.
Bleibt auch an den falschen Leuten hängen.

Als Öli sollte Herr P. besser eine Ehtik- oder und Nachhaltigkeits-Kommission für seine Branche gründen
statt daraus für sein Unternehmen plakativ profit zu schlagen.
Das ist unehrenhaft in meinem Verständnis guter Kaufmannschaft.





Hallo-gruen , .............


- Amadeo - 15.07.2010

Zitat:Vlt. hast du mich missverstanden. Meine Argumentation ist nicht meine persönliche Einstellung zu diesem Thema. Inhaltlich stimme ich dir absolut zu, dass der Vorfall eine riesen Sauerei ist, nur leider ist es m.E. Wunschdenken, dass sich die (ölfördernden) Unternehmen selbst Regeln auferlegen.
Ich habe lediglich versucht die Realität zu erleutern.
Fakt ist nunmal, dass die Sicherheitsvorkehrungen mangelhaft sind - und das auf gleichermaßen auf allen Bohrinseln. Dafür sind die Behörden verantwortlich weil es bisher keine strengen regulierungen gab.
Wozu braucht man denn noch Überwachungsbehörden, wenn diese nicht dafür Sorge tragen, Sicherheitsvorschriften aufzuerlegen und diese zu überwachen?
Konsequenterweise müsste man dann das Tanken generell boykottieren, da es nur eine Frage der Zeit ist, bis ein ähnlicher Vorfall auf einer anderen Bohrinsel passiert, es sei denn die Gesetzte bzw. Sicherheitsvorschriften werden drastisch verschärft und entsprechend kontrolliert.
Ich hoffe, dass du deinen Kopf jetzt wieder still halten kannst Hallo-gruen

@vvv18
Hallo julius

In Deiner Darlegung sind sicher Argumente die nicht von der Hand zu weisen sind.
Fakt ist aber auch, das die ölfördernden Betriebe viel zu verantwortungslos handeln. Wieviele solcher Vorfälle müssen denn noch passieren, bis die effektiv Verantwortlichen handeln? Bis die Behörden einschreiten dauert das eine Ewigkeit, zumal ja die Behörden auch von diesen Firmen profitieren.

Wir könnten hier endlos diskutieren, leider mit der Ohnmacht auch nur das Geringste daran zu ändern.

So und jetzt versuche ich meinen ich hoffe noch funktionierenden "Denkapparat" wieder in Ruhestellung zu bringen. Zwinkern

Gruss
amadeo


- frida - 15.07.2010

Zitat:Original von Porter
Deswegen schrieb ich weiter oben:

Zitat:Und morgen Exxon ? Und übermorgen ... ?

Solche einseitigen Boykotte sind imho ähnlich katastrophal und dazu kontraproduktiv.
Bleibt auch an den falschen Leuten hängen.

Die Vergangenheit hat gezeigt, das ein Boykott durchaus was bringt

z.B. Brent Spar

Es gab Boykottaufrufe, die ein großes Echo in den Medien und der Bevölkerung fanden.[2] Auch einige deutsche Behörden ließen ihre Autos nicht mehr bei Shell tanken. Daraufhin sanken die Umsätze der deutschen Shell-Tankstellen um bis zu 50 %. In Hamburg wurde ein Brandanschlag auf eine Shell-Tankstelle verübt. Nach einem langen Medienkrieg beschloss Shell am 20. Juni 1995, die Plattform an Land zu entsorgen. Der Konzern reagierte auf die Krise mit einer Gegen-Kampagne unter dem Motto „Wir werden uns ändern“.


- Amadeo - 15.07.2010

Zitat:Original von Porter
Deswegen schrieb ich weiter oben:

Zitat:Und morgen Exxon ? Und übermorgen ... ?

Solche einseitigen Boykotte sind imho ähnlich katastrophal und dazu kontraproduktiv.
Bleibt auch an den falschen Leuten hängen.

Als Öli sollte Herr P. besser eine Ehtik- oder und Nachhaltigkeits-Kommission für seine Branche gründen
statt daraus für sein Unternehmen plakativ profit zu schlagen.
Das ist unehrenhaft in meinem Verständnis guter Kaufmannschaft.
Hallo-gruen , .............

Hallo Gerd

Und solche Katatrophen bleiben ausnahmslos an den "Richtigen" hängen, der Natur, der Tierwelt und den Menschen.

Dies ist unehrenhaft, basierend auf dem Freibrief der Profitgier, wiederum basierend auf Macht, ergo sind Natur, Tierwelt und Mensch Freiwild.

Für mich persönlich relativiert sich hier der Begriff der ehrenhaften Kaufmannschaft gewaltig.

Gruss
amadeo


- Porter - 15.07.2010

Amadeo, die Seite der Medaille hatte ich ja nicht angesprochen. Genauso wenig hatte ich über
die Qualität der Liqui-Produkte gesprochen, weil es nicht das ursprüngliche Thema war.

Teile aber Deine Meinung zu den Verursachern und die der anderen zu deren Vor- und Nachsorge.






Hallo-gruen , ...............


- Z28-Fan - 15.07.2010

Interessanter Leserkommentar zu diesem Thema im Handelsblatt:

Zitat:In der Tat ist der sogenannte Boykott von BP nichts anderes als billiger Populismus von Herrn Prost. BP, CASTROL und ARAL besitzen weder eine Schmierstoff-Raffinerie in Deutschland noch stellt dieser Konzern Additive her, die Liqui Moly benötigt. Zumindest nicht in nennenswerten Mengen. Die BP-Gruppe zu boykottieren ist also ungefähr so, als wenn VW sagt, man wolle keine BMW-Produkte mehr kaufen. Laut Herrn Prost ist BP/CASTROL sogar sein größter Wettbewerber.
Offensichtlich ist ihm mittlerweile jedes Mittel recht, um in die Schlagzeilen zu kommen. Schade eigentlich, denn er hätte das angesichts seiner Lebensleistung gar nicht nötig.

Irgendwie passt das haargenau in das Bild, das mir der Werbespot vermittelt hat und ich bin ganz bei Gerd (Porter).

Grüße, Holger