Differenzialeingangsmutterdrehmoment ?
#1
Hallo

Ich möchte mein frisch erstandenes 4,11er Differenzial verbauen, aber leider wurde die Eingangswellenmutter vom Verkäufer abgebaut, habe also keine Markierungen, um wieder auf original zu verschrauben.
CHILTON meint ja, man solle bis zur Markierung wieder festziehen + 1-5 Inch/pounds mehr des Einganswellendrehmomentes gemessen vor dem Ausbau, was ja hier nicht gemacht wurde.

Nun meine Frage. Kann ich die Mutter nun festziehen, bis das companion flange nicht mehr wackelt und dann weiterziehen, bis ich die 5-8 tausendstel Zoll backlash messen kann zwischen Teller- und Kegel-Rad ?

Ansonsten ich das ganze Dingen auseinander bauen muss, um die Quetschschale ( collapsable spacer ) zu ersetzen. Die Einstellung eines neuen spacers wird ja genau so gemacht, bis das backlash erreicht ist.

MfG. Günther
early 1968 L71 tri-power big block convertible.
GM-T56 Viper 6 speed manual , 4.11 rear.
HOOKER chrome side pipes. Long L88 hood.
Tires front 235 rear 255 on 8x15 real wire spoke rims
You can't beat short stroke displacement . besoffen
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#2
Hallo nochmal.

Gleich noch ne Frage.

Wie oder wo messe ich diese 5 Tausendstel backlash ?

Ist doch eigentlich das Spiel zwischen Teller- und Kegelradzähnen, oder. Also eher messbar als Winkel an der Einganswelle. besoffen

MfG. Günther
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#3
Hallo Günther,

mein Diff.liegt ja auch im Keller, aber ich habe diese Mutter noch nicht abgenommen. Die Literatur weist aus, dass man das Drehmoment des ganzen Diff.Getriebes messen soll, über mehrere Drehungen hinweg, also die Kraft, die erforderlich ist, um den Eingangsflansch zu drehen, so daß sich die Seiten mitdrehen. Leider fehlt mir noch ein Drehmomentschlüssel 0-5Nm, mein Gedore 5-25Nm löst nicht aus, das Drehmoment muß also geringer als 5 sein. DIESES Drehmoment soll später so genau wie möglich wieder getroffen werden.

Also Günther: das innere Drehmoment des Differentials ist gemeint, das Drehmoment der Schraube ist nirgends in der Literatur genannt: man soll nur auf die vorher gemachte Markierung drehen ( die hat der Vorbesitzer Deines Diffs ja vergessen ), sehen, dass kein Klapperlose mehr im Flansch ist und dann in 1/8 Turns weiter drehen, bis das Innendrehmoment des Diffs erreicht ist.

Lange Rede, kurzer Sinn: ich denke mal, die Diffs haben ähnliche Innenwiderstände, Dein 4,1 und mein 2,7 werden da so unterschiedlich wohl nicht sein oder? Meines liegt unter 5Nm, da will ich nach Wechsel meiner leckenden Dichtung auch wieder hin. Meinst Du nicht, dass diese Angaben vielleicht ausreichen können, also dass Du die Klapperlose wegschraubst und dann mit dem Innenwiderstand unter 5Nm bleibst?

Bis dann

Peter
Peter 01
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#4
Hallo Günther,

die Eingangswelle ist verzahnt, das Anzugsmoment der Mutter dürfte keine zu große Rolle spielen.
Hab mein Diff letztes Jahr gewechselt, ich glaub ich hab mit 110Nm angezogen.

Was mich aber wundert:
warum hast du ein 4.11er Diff. verbaut ?

OLI

Edit:

Sorry, glaube ich habe an der Frage vorbei geantwortet.
Habe die Mutter des Yokes am Eingang so angezogen.
Mein Diff war fertig montiert von Jörg (ACP)

OLI
blackvette68

_______________________________________________________________
Leute, die langsam fahren sind hässlich und haben ansteckende Krankheiten
Ayrton Senna
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#5
Hallo Oli,

die Antwort ist schon richtig, wir sind bei der dicken Mutter am Flansch des Diff.-Eingangs, aber mit 110 Nm.......wo hast Du diesen Wert her? Langes Gesuche hier: 271-298 Nm ( 200-220lbs).

Günther: hier habe ich es genau: Innenwiderstand des Diffs.: 1,69-3,95 Nm ( bei neuem Lager ), ansonsten liegen wir wieder bei ca. 5Nm. Mit diesem Drehmomentwerden und der Beseitugung der Klapperlose vorweg müßte man sich an die richtige Stellung heran tasten können!

Bis dann, viel Erfolg!

Peter
Peter 01
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#6
Wichtig ist der korrekt eingestellte Reibwert, die Stauchhülse(falls bei der Ausführung vorhanden) soll erneuert werden, dann die Mutter mit dem richtigen Drehmoment angezogen werden, das Zahnflankenspiel eingestellt und das Tragbild mittels Tuschierpaste geprüft.
Mfg Axel
Hubraum ist durch nichts zu ersetzten außer durch noch mehr Hubraum

kfz-holzer.de
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#7
Hallo

Danke soweit. Das Prinziep habe ich verstanden, nur nicht genau, wie ich das jetzt noch hinbiegen kann, nachdem ja keine Markierungen mehr da sind.

Einfach nur die Mutter auf irgendeinen Wert festziehen geht ja wohl nicht. Damit staucht man ja die Stauchhülse entweder zuviel oder zuwenig , die ja die Einstellung des Kegel- zum Tellerrad Spiel vorgibt.

Dieses Spiel soll 5-8 Tausendstel Zoll backlash sein.

Ich dachte eben, die Mutter festzuziehen, das backlash zu messen und wenn mehr als 0.005 ", eben etwas fester ziehen, bis ich diesen untersten Wert erreicht habe. Das wird die Stauchhülse etwas mehr stauchen, aber eben garantieren, dass alles wieder fest sitzt. Frage

Verstehen tue ich nicht, wie ich das backlash messen kann. Mit ner Fühlerlehre zwischen den Zähnen oder ?

Besser wäre eine Winkelangabe, die man an der Eingangswelle einfach messen könnte. Leider wird die aber nie angegeben.

Also noch mal. Ich bin ziemlich positiev, dass ich ohne die Markierungen usw auskommen kann, wenn ich genau wüsste, wie ich das backlash messe.

Peter, ich glaube nicht, dass ich deine Einganswellendrehmoment deines Getriebes übernehmen kann. Neue Lager haben 20-25 inch/LBS, alte runter bis 5 inch/LBS. Ich glaube, dass es sicherer ist, sich auf das Spiel zwischen Teller- und Kegelrad zu konzentrieren.

MfG. Günther
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#8
Hallo

Zitat:warum hast du ein 4.11er Diff. verbaut ?

Habe momentan ( und original ) ein 3,70er drin.

War blöd mit der M21 4 Gang. Fuhr 4000 Umdrehungen bei knappen 120 KM/St.
Autobahnfahrten ein Horror für den BB.

Habe dann ads T56 6 Gang eingebaut.

Leider fahre ich jetzt im 6ten Gang knappe 2000 Umdrehungen bei um die 140 KM/St.

Erhoffe, durch das 4,11er da etwas höher in den Umdrehungen zu kommen, da mein square port BB eigentlich am besten um 2500 Umdrehungen läuft.

Ausserdem gibt das ein ungeheures Startvermögen, wenn man schnell genug schalten kann. huahua

MfG. Günther
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#9
Zitat:Original von Wesch
Hallo

Ich dachte eben, die Mutter festzuziehen, das backlash zu messen und wenn mehr als 0.005 ", eben etwas fester ziehen, bis ich diesen untersten Wert erreicht habe. Das wird die Stauchhülse etwas mehr stauchen, aber eben garantieren, dass alles wieder fest sitzt. Frage

Verstehen tue ich nicht, wie ich das backlash messen kann. Mit ner Fühlerlehre zwischen den Zähnen oder ?

MfG. Günther

Das Zahnflankenspiel misst man mit einer Meßuhr, die auf einem einem Magnetständer befestigt ist. Hier mal ein Bild
Mfg Axel


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kfz-holzer.de
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#10
Hey Leute,
ich habe bei meinem Differnetial die Übersetzung im Zuge meiner komplett Restauration bereits geändert.

Festzuhalten ist dabei:

Der Differential-Korb also das Ding wo der große Zahnkranzring drauf sitzt, der kann eingestellt werden, über die scheiben die man links oder rechts an den Antriebswellen Anschlüssen, vor die Welslager einschiebt.

Aber: wenn man darüber den sitzt also-- links - rechts- den Korb verschiebt bzw. einstellt wie fest der Korb im Gehäuse sitzt dann bringt das alles nix, weil der Zahnpiston an den die Kardanwelle kommt ja von hinten in den Zahnkranzring reindrückt, dieser muss dann auch sogar in 2 Einstellungen passen.

Zum einen sollten die Kegellager mit denen er gelagert ist passen(Lagerspiel) und zum anderen muss das Zahnflangenspiel am Korb stimmen.

Mein Tipp also, um zu der Frage der Mutter zu kommen.

1. Den Korb ins Gehäuse einsetzten und links rechts das Spiel einstellen . Und merken!

2. Den Korb wieder rausnehmen, alles wieder raus, also auch die Axstummel

3. Den Zahnpiston mit den Lagern und diesem gewölbten Rohr, was nix anderes als ne Feder ist, die durch die Spannung, welche von der heiss diskutierten Mutter kommt, eingedrückt wird, zur Einstellung des Lagerspiels.

4. Mutter so feste anziehen das, dass Lagerspiel stimmt, sowas mache ich nach Gefühl, also an der Axe dem Zahnpiston wackeln, kennt man ja auch von Radlagern, sollte sich gut drehen aber nicht wackeln.

5. Den ganzen Korb wieder einsetzen, dann das Zahnspiel einstellen. Da du dir ja vorher gemerkt hast, was auf welcher seite drin war, kannst du den Korb jetzt durch Tauschen der Scheiben untereinander so einstellen das dass Zahnspiel stimmt.

6. Aufsetzten der Messuhr und dann einen Kuchen backen Zwink
hier noch ein Bild.

http://www.corvetteforum.de/galerie/mitt...l-7546.jpg



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