LT5 Motorschaden
#11
Die Hauptlager liegen alle zwischen 69,9 und 70mm und die Pleuellager 53,4mm hatte leider nur eine Schieblehre zur Hand, meine Messschraube ist verschwunden.


Werde wohl den kompletten Kurbeltrieb neumachen, da die Laufbuchsen leicht vertikale einlaufspuren haben und ich ausserdem von fast allen Pleueldeckeln einen Zentrierbolzen abgebrochen habe...


Die Steuerkettenführungsschienen sehen garnicht mal so schlecht aus...
Die Ansaugkanäle würde ich auch gleich um 3 Milimeter erweitern, wenn schonmal alles zerlegt ist und die komischen Klappen werf ich auch raus.
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                                                   Monthy Python
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#12
Gebrauchte Kolben inkl. Buchsen und Pleuel habe ich auch da.
Alle Teile haben eine Laufleistung von rund 90'000 km.

Der Chip muss angepasst werden bei einer Kanalerweiterung.
SAM/CH ZR-1

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#13
An der Kurbelwelle hätte ich Interesse, eventuell auch an den Steuerkettenführungsschienen.

Den Rest würd ich mir vom Jerry neu holen, ich denke mal die Pleuel kann der Motoren Instandsetzer ausbohren und andere Zapfen reinmachen.

Habe auch schon überlegt ob ich die 6 Liter Buchsen von Lingenfelter und Kolben dazu kaufen soll, aber ich hab im Moment nur 5000 Euro auf der hohen Kante und ich hätte noch das Bedürfnis diesen Sommer noch zu fahren.

Ich würde wohl die Kopfschrauben wiederverwenden. Nur prüfen ob die alle gleichlang sind.
Ansonsten nur die an der Nockenwelle und die Pleuelschrauben neu machen.
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#14
Die Buchsen von Lingenfelter sind ziemlich teuer. Da gibt es günstigere Alternativen. Bei einer Hubraumerweiterung muss die Kurbelwelle neu gewuchtet werden. Ich habe gebrauchte 4.030 Stahlbuchsen hier die neu gehont werden müssen. Mit den passenden 12,5 : 1 Kolben kommt man auf einen 6.1 Liter Hubraum. Das zieht dann ganz schön los und hängt giftig am Gas.

Die Klappen der 2. Stufe würde ich drin lassen wenn man gerne fülliges Drehmoment unten rum hat.

Ferner ist zum empfehlen die Auslassventilführungen gegen solche mit Dichtungen auszutauschen.
SAM/CH ZR-1

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#15
Ist es nötig den Block aufzubohren um die grösseren Laufbuchsen einzustecken?

Solche Arbeiten würde ich doch wieder vermeiden wollen,
ich hätte auch gerne möglichst alles aus ein oder zwei Quellen, damit ich nicht hundert mal zum Zoll muss um alles abzuholen.
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#16
Nein. Die kann man ganz normal reinstecken.
SAM/CH ZR-1

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#17
Zitat:Original von SAM/CH ZR-1
10W-40 als Öl ist richtig. Normalerweise müsste man Schleifgeräusche deutlich hören wenn eine Schraube am Schwungrad kratzt.

Eigentlich kann man die LT5 Kürbelwelle nicht abdrehen da es keine Übermasshauptlager gibt. Wenn sie unter Toleranz ist, muss man sie auswechseln.

Jerry's Gaskets verkauft zwar sogenannte Übermasshauptlager aber das "Übermass" macht gerade mal 1/100tel Millimeter aus. Miss mal sämtliche Lagerzapfen (inkl. Pleuellager) aus und gib die Daten durch.

Ich bekomme demnächst einen 90er LT5 zum 7.0 Liter Umbau rein. Die Serienkurbelwelle wäre dann zu haben. Neue Hauptlager und Pleuellager habe ich auf Lager. Auch neue Kunstoffsteuerkettenführungsschienen habe ich da sowie einen kompletten Dichtungssatz inkl. Kopfdichtungen.

Ui also kann man die Kurbellwelle nur läppen und das wars???

Aber war da nicht was mit überschleifen um einen anderen Hub zu bekommen oder ist das in dem Fall nicht möglich wird ja exzentrisch überschliffen???

Wobei es in dem Fall natürlich um die Pleullagerzapfen an der Welle und nicht um die Hauptlager geht.

Also ich würde ide alte Welle mal zu nem Instandsetzer bringen,eventuell hat sie sich auch verdreht bei dem Schaden.

Also so wie die Kurbellwelle aussieht ist sie für mich Schrott(wenn es keine Lager mit Übermaß gibt).

Und der Block,also gut sieht daß Meiner meinung nach nicht aus,Zylinderköpfe bei denen die Nockenwelle gefressen hatte hab ich schonmal abgegeben zum aufschweißen und anschleißend Grundbohrung neu machen.

Aber Köpfe sind aus einer anderen Legierung,und es waren welche von Mercedes.

Ich würde die Gelegenheit nutzen um da nen richtig guten Motor zu bauen,dann hat es sich wenigstens gelohnt,einfach nur reparieren,weiß nicht in dem Fall ist die Arbeit für die Katz.

Die Steuerkettenschienen etc,das könnte man doch jetzt alles machen,dannach hätte er Ruhe was den Motor anbelangt.

Oder siehst du das anderes Sam/Miri

Wie sieht denn der Rest des Wagens aus ????Kupplung müßtest du dir auch anschauen,als auch das Bronze Führungslager in der Kurbellwelle etc.

Ich persönlich würde damit dieses Jahr nicht mehr fahren aber dafür einen ordentlichen gestärkten Motor einbauen.

Wenn schon alles zerlegt ist,mmh jeder wie er will.Geht mich ja auch nichts an ist halt nur meine Meinung,der Schraubaufwand würde sich lohnen.


Gruß Mario
"Wenn du nur ein begrenztes Budget hast und mit diesem Geld ein Auto schnell machen willst,dann fang bei den Reifen an und hör beim Motor auf"(Harald Demuth)
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#18
Zitat:Original von mario makary
Zitat:Original von SAM/CH ZR-1
10W-40 als Öl ist richtig. Normalerweise müsste man Schleifgeräusche deutlich hören wenn eine Schraube am Schwungrad kratzt.

Eigentlich kann man die LT5 Kürbelwelle nicht abdrehen da es keine Übermasshauptlager gibt. Wenn sie unter Toleranz ist, muss man sie auswechseln.

Jerry's Gaskets verkauft zwar sogenannte Übermasshauptlager aber das "Übermass" macht gerade mal 1/100tel Millimeter aus. Miss mal sämtliche Lagerzapfen (inkl. Pleuellager) aus und gib die Daten durch.

Ich bekomme demnächst einen 90er LT5 zum 7.0 Liter Umbau rein. Die Serienkurbelwelle wäre dann zu haben. Neue Hauptlager und Pleuellager habe ich auf Lager. Auch neue Kunstoffsteuerkettenführungsschienen habe ich da sowie einen kompletten Dichtungssatz inkl. Kopfdichtungen.

Ui also kann man die Kurbellwelle nur läppen und das wars???

Aber war da nicht was mit überschleifen um einen anderen Hub zu bekommen oder ist das in dem Fall nicht möglich wird ja exzentrisch überschliffen???

Wobei es in dem Fall natürlich um die Pleullagerzapfen an der Welle und nicht um die Hauptlager geht.

Also ich würde ide alte Welle mal zu nem Instandsetzer bringen,eventuell hat sie sich auch verdreht bei dem Schaden.

Also so wie die Kurbellwelle aussieht ist sie für mich Schrott(wenn es keine Lager mit Übermaß gibt).

Und der Block,also gut sieht daß Meiner meinung nach nicht aus,Zylinderköpfe bei denen die Nockenwelle gefressen hatte hab ich schonmal abgegeben zum aufschweißen und anschleißend Grundbohrung neu machen.

Aber Köpfe sind aus einer anderen Legierung,und es waren welche von Mercedes.

Ich würde die Gelegenheit nutzen um da nen richtig guten Motor zu bauen,dann hat es sich wenigstens gelohnt,einfach nur reparieren,weiß nicht in dem Fall ist die Arbeit für die Katz.

Die Steuerkettenschienen etc,das könnte man doch jetzt alles machen,dannach hätte er Ruhe was den Motor anbelangt.

Oder siehst du das anderes Sam/Miri

Wie sieht denn der Rest des Wagens aus ????Kupplung müßtest du dir auch anschauen,als auch das Bronze Führungslager in der Kurbellwelle etc.

Ich persönlich würde damit dieses Jahr nicht mehr fahren aber dafür einen ordentlichen gestärkten Motor einbauen.

Wenn schon alles zerlegt ist,mmh jeder wie er will.Geht mich ja auch nichts an ist halt nur meine Meinung,der Schraubaufwand würde sich lohnen.


Gruß Mario

So ist es. Mehr als läppen der Hauptlager liegt nicht drin. In der Regel halten die Kurbellwellen +300'000 km bei normaler Fahrweise. Leider hat sich bis jetzt (noch) niemand gefunden der die Herstellkosten von Übermasslagern auf sich nehmen würde.
Bei den Pleuelhubzapfen sieht es viel besser aus. Wenn da ein Zapfen kaputt geht, kann man ihn überschleifen lassen und je nach Wunsch und Sparschwein gleich ein wenig mehr Hub erhalten. Man kann dann ganz normale Chevy SB Pleuellager verwenden.

Die Zylinderkopfschrauben kann man wiederverwenden. Man muss keine neuen kaufen.

Die Kunsstoffsteuerkettenführungsschienen verschleissen am meisten dort wo die Kettenspanner dagegen drücken. Bereits nach 80'000 km Laufleistung sieht man deutliche Verschleissspuren. Die Schienen auf der gegenüberliegenden Seite sehen oft noch gut aus. Das Problem ist aber, nach über 20 Jahren Betrieb ist der Kunststoff derartig ausgetrocknet dass er brechen kann und dann verteilen sich die Bruchstücke im ganzen Motor.
Geiz ist bei diesen Teilen absolut nicht geil, erst recht nicht wenn man gerne sportlich unterwegs ist, zumal man die Schienen nicht auswechseln kann ohne den Motor auszubauen und die Zylinderköpfe zu demontiere und den Frontdeckel des Blocks.

Die Nockenwellen sollten sowieso neu eingestellt werden. Das ist eine zeitintensive Arbeit. Wenn man Kopfdichtungen von Gerry's Gaskets verwendet, ist eine Steuerzeiteneinstellung ein Muss.

Es lohnt sich immer, einen LT5, wenn er schon mal zerlegt ist, richtig aufzubauen. Dann hat man Ruhe und viel Freude. Ich hatte schon mehrere zerlegt und wieder aufgebaut und weiss nur zu gut wovon ich rede.
SAM/CH ZR-1

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#19
Wenn ich der Ersteller dieses Threads wäre würde ich alles einpacken und es zu dir in die Schweiz bringen denn ohne das nötige Spezialwerkzeug und ohne die Notwendige Erfahrung mit dem LT5 kann ich nur sagen wird das nichts.


Ich sage daß nicht weil ich den Sam gut leiden kann damit hat das überhaupt nichts zu tun ich könnte mit meiner Erfahrung auch einen LT5 zerlegen,aber ohne das richtige Spezialwerkzeug nicht mehr zusammenbauen.

Davon mal ab daß man das Lagerspiel mit Plastigage messen muß,die Nockenwellen richtig einstellen muß usw ist es was anderes als einen alten Small Block zu überholen,das kann man übers Wochenende.

Das zusammenbauen eines LT5 kann eine ganze Woche dauern,dafür hat man aber letztlich eigentlich einen Standfesten und drehfreudigen Motor.

Nur reparieren dafür wäre mir Zeit und Arbeit einfach zu viel in dem LT5 steckt noch extrem viel Tuniongpotenzial ,in den ersten Baujahren noch mehr als dannach.

Zumindest einen teil würde ich nutzen,soviel ich weiß hat der Sam sehr dünne gute Kupferkopfdichtungen,wenn man gutes hochoktaniges Benzin tankt kann die Verdichtung ruhig ein wenig höher.

Ich persönlich würde die 16 Düsen lassen außer bei extrem Tuning.

Man muß es einfach so sehen der Sam hat sich auf den LT5 absolut spezialisiert(so wie ein Kardiologe) ,sowas hat Nachteile wenn man an Zig Modellen schrauben will,aber extreme Vorteile wenn es genau um diesen Motor geht.

Ich denke er kennt jede schraube.

So ein gebündeltes Wissen sollte man zu schätzen wissen,zumal er nicht davon Leben muß.

Man wird doch auch vom Hausartzt zum Fachartzt überwiesen?

Sollte an meinen Motor was dran kommen weiß ich wo ich ihn hinbringe.
Nochmal ich hab davon nichts ich bekomme auch keine provision für meine Meinung aber ich habe 25 Jahre Erfahrung als Mechaniker,lange zeit davon hab ich Mercedes Motoren überholt,zumeist Diesel.


Mir wäre das ganze auf eigene Faust das Risiko nicht wert,wegen einem zu engen Lagerspiel wieder ein fressen zu riskieren oder sonstwas.

Der Sam hat alle Dichtungen da ,das komplette Spezialwerkzeug usw,und unglaublich teuer ist er auch nicht,wobei das zusammenbauen eines LT5 nicht an einem Tag gemacht ist,und das wichtigeste es ist nicht das erste mal.

Aber auch ich kann niemanden zu seinem Glück zwingen.


Gruß Mario
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