C3 Teilrestaurierung
#1
Hallo Zusammen,

ich bin ja seit ca 4 Wochen stolzer Besitzer einer 72er C3 die technisch in gutem Zustand ist. Fährt absolut klasse aber es gibt dennoch einige Baustellen die mal angeganen werden müssen. Das möchte ich nun in den nächsten Wochen/Monaten machen. Ich dachte es lohnt sich hier den ein oder anderen Bericht bzw. Bilder reinzustellen um den Fortschritt zu dokumentieren. Es werden sicherlich auch noch Fragen meinerseits auftauchen und ich hoffe auf hilfreiche Antworten. Es müssen folgende Sachen gemacht werden:

- Lack ist sehr matt
- Klima geht nicht
- Sitze total kaputt
- Fenster auf Fahrerseite klappert
- Odometer ist stehen geblieben (habe den Reset Button gedrückt und es hat im Inneren geknackt -> seit dem Stehen beide Odometer, Tacho funktioniert aber noch
- Uhr geht nicht

Das ist die Ausgangsbasis:

[Bild: th_Corvette%20Sound_zpsul4nw8az.mp4]

Am kommenden Wochenende habe ich vor die Sitze zu erneuern, habe bereits ein Paket von Al Knoch bekommen mit Bezügen und neuem Foam. Der Teppich ist vom Vorbesitzer bereits erneuert worden.

Zum Thema Lack. Der Vorbesitzer sagte, dass der lack bereits sehr abgenutzt war als er das Auto gekauft hat. Er hat daraufhin den originalen acrylic lacquer Lack gekauft, den Wagen angeschliffen und mit dem Lack drüberlackiert. Es wurde danach nichts mehr gemacht (kein Schleifen oder Polieren). Bevor ich mir jetzt eine komplett neue Lackierung gönne möchte ich das erst einmal probieren. Das heißt Lack anschleifen und dann polieren um zu sehen was man da noch rausholen kann. Habe mit den T-Tops angefangen und muss sagen ich bin begeistert. Es ist sicherlich keine Lösung für immer aber erst einmal soll es reichen. Hier ein vorher nachher Bild

[Bild: 20160607_154201_zps9uegcvuz.jpg]
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#2
Hallo

Unwissend wie ich bin bei Lackieren, haette da nicht ein Klarlack draufgehoert ?

mfG. Günther
early 1968 L71 tri-power big block convertible.
GM-T56 Viper 6 speed manual , 4.11 rear.
HOOKER chrome side pipes. Long L88 hood.
Tires front 235 rear 255 on 8x15 real wire spoke rims
You can't beat short stroke displacement . besoffen
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#3
soweit ich weiß hat man in den 70ern Lacquer (weiß jetzt nicht wie das Zeug auf deutsch heißt) benutzt (ohne Klarlack). Der Nachteil ist, dass sich der Lack schneller abnutzt und aus diesem Grund nutzt man heute (bei einer neuen Lackierung) immer einen Lack mit Klarlack. Der Vorbesitzer wollte den originalen Lack haben....
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#4
Da wünsche ich Dir mal viel Geduld und Erfolg... die Innenraum-Restauration steht bei mir gerade kurz vorm Abschluß... Fenster ist ein ganz schönes Gefummel... Klima geht bei mir auch nicht (mal schauen, ob ich das irgendwann auch mal noch angehe).

Das aufpolierte Dach sieht ja super aus. Das würde ich auf jeden Fall erst mal machen... und so ein bißchen "patinierter" Lack ist nach meiner Meinung nicht so schlimm.

Da es sich bei den alten Lacken um Thermoplast-Lacke handelt ist da auch kein Klarlack drauf... also 1-Schicht-Metallic... daher werden die halt auch gerne irgendwann matt.

Also... weiterhin viel Spaß!

Gruß...
René
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#5
Hallo Dominik

Das ist sehr wohl eine Lösung.

Wenn Du das komplett durchziehst hast Du einen ehrlichen, etwas patinierten aber schönen Lack.

Du musst nur an den Kannten aufpassen, dass Du nicht durch die Farbe durchpolierst.

Falls Du eine Poliermaschine nimmst, ... niedrige Drehzahl und immer schön den Polierschwamm feucht halten und immer wieder auswaschen.


Viel Erfolg.
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#6
Hallo Dominik

die Entscheidung den Lack aufzuarbeiten hätte ich auch getroffen.
Sitze, Klimaanlage, Fenster und Innenraum ist bei mir auch gerade dran.

Viel Erfolg

Raimund
mens agitat molem - oder ein V8


[Bild: 24765907sg.jpg]
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#7
Danke für Infos. Ich habe mich am Wochenende mal mit dem Thema Sitze auseinandergesetzt. Für den ersten habe ich fast einen ganzen Tag gebraucht. Wenn man dann mal weiß wie's richtig geht, ist der zweite Sitz kein Problem mehr. Ich denke das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen

[Bild: IMG_9291_zpshxzcsdbp.jpg]
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#8
sieht fein aus
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#9
Hier noch mal ein kleines Update. Habe einige Sachen im Innenraum fertiggestellt und bereits einen großen Teil des Lackes überarbeitet. Ich hoffe nach dem kommenden Wochenende die Lackarbeiten abgeschlossen zu haben. Es wird sicher nicht perfekt aber auf jeden Fall deutlich besser als vorher :-)

Beim Einbau der neuen Innenverkleidung der A-Säule habe ich mich kurz entschlossen mal unter die Abdeckung des T-Tops zu schauen.... Ich glaube vor diesem Moment hat jeder C3 Besitzer etwas Angst. Im ersten Moment sah es schlimmer aus als es ist. Hier der Moment der Wahrheit:

[Bild: 20160622_171214_zpsecr1hnur.jpg]

Der hier gezeigt Flugrost ließ sich recht einfach und auch komplett entfernen. Jetzt möchte ich noch eine Art Rostschutz auftragen und das ganze Versiegeln. In der Mitte, vor den drei Nieten an der Windschutzscheibe war eine Art "Kleber" aufgetragen der abgebröckelt ist. Weiß jemand was das für ein Zeug war und was man als Ersatz nehmen sollte?
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#10
Ich würde sagen, daß sieht erschreckend aus... Geist erschreckend gut sich vor Lachen auf dem Boden wälzen

Bei meiner hab´ ich die Übung auch gemacht... Rostumwandler draufpinseln... wenn Du magst noch ein bißchen Farbe hinterher und dann ein bißchen Schutzwachs. So hab´ ich das zumindest gemacht.

Was das Abdichten angeht... auf gar keinen Fall Silikon nehmen... sondern PU (Polyurethan)... Karosseriekleber. Tatsächlich hab´ ich auch am hinteren Ende (also quer am "Überrollbügel") den Spalt zwischen den Chromleisten (li & re) und der Karosserie mit PU abgedichtet... dann da läuft gerne Wasser rein und dann rostet es unter dem GFK.

Weiterhin viel Erfolg!

Gruß...
René
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