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Haltbarkeit/Motorschäden C6Z06 - Druckversion

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- KHH - 01.12.2012

Das hier Idee.



[Bild: 12658285sx.jpg]


- Rocky00748 - 01.12.2012

Danke KHH, genau den meine ich, haben aber nur wenige verbaut.
60000 hatte ich keine Probleme und dann hab ich mir welche gekauft.
Ist halt so Gier macht Stier.

Gruß Horst. Yeeah! sich vor Lachen auf dem Boden wälzen sich vor Lachen auf dem Boden wälzen sich vor Lachen auf dem Boden wälzen Jumping Jumping


- UncleRobb - 01.12.2012

Zitat:Original von jörg
Die Lager Toleranzen sind nicht so groß wie bei den Chevys deshalb können die auch dünnere Öle fahren Was übrigens immer vergessen wird ist die Scherstabilität Fast alle Leichtlauf Öle A / B haben nur ca. 0.550 Kg/I Öle mit A / B / E haben ca.0.880 Kg/I
Das Mobil 1 - 5 W 50 Rally Formular Z.B.. hat 0.857 Kg/I obwohl es nur eine A / B Kennung hat also kann man es auch ohne Probleme in den LS Motoren fahren

Jörg, vielen Dank für das Datenblatt des Mobil 1 5W-50 Rally Formula! 0.857 Kg/I ist die Dichte des Öls bei 15 °C und "I" ist eine "l" für Liter.

PS: Ich sehe gerade, dass die Viskositäten des "Peak Life" etwas variieren. Leider steht in dem Datenblatt für das "Rally Formula" kein HTHS-Wert.


- jörg - 01.12.2012

Ich kann das nicht richtig erkennen


Also so wie es aussieht ein anders Absaugsieb eine andere Feder für die Ölpumpe
und die Innereien für den Tank ??






Mfg Jörg King


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- jörg - 01.12.2012

Hi Robert


Zitat: Mobil 1 5W-50 Rally Formula! 0.857 Kg/I ist die Dichte des Öls bei 15 °C und "I" ist eine "l" für Liter.


Sorry habe mich vertippt bin zur Zeit teilweise nur mit meiner linken Hand am schreiben ist was schwierig





Mfg Jörg King





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- KHH - 01.12.2012

Jörg da ist auch noch so ein Teil mit Klappen dran dabei welches in die Ölwanne geschraubt wird damit das Öl in den Kurven nicht abhaut und die Pumpe somit keine Luft ansaugt.


- jörg - 01.12.2012

Hallo Karl Heinz


Aber der Öldruck wird nur über die Feder erhöht der Rest ist für das bessere Absaugen des Öls da

Wäre auch Interessant für die normalen LS Motoren
Die bekommen beim Bremse Probleme mit dem Öl das wandert dann weg

Aber in der Regel nur wenn eine größere Bremse drauf ist Habe zur Zeit auch das Problem mit meinem alten Auto







Mfg Jörg King






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- Wutzer - 01.12.2012

Zitat:Original von UncleRobb

@Wutzer: Es ist mir bekannt, dass die deutsche Automobilindustrie teilweise recht "spezielle" Motoren produziert. Z.B. gibt es Motoren, bei denen die Zylinder speziell beschichtet sind und die so enge Kolben-Zylinder-Passungen haben, dass ein Motoröl mit einem zu hohen HTHS-Wert tatsächlich zu einem erhöhten Verschleiß führt. Unsere LS-Motoren sind aber nicht von dieser Art. Hier orientiert sich der General, wie Rüddy gerade schrieb, wo eher an Dingen wie Spritsparen und Schadstoffvermeidung.

Hallo Robert,

gebe dir natürlich insoweit gerne recht, dass bei uns das Material am "optimalsten" genutzt wird. (Wenn man es anders formuliert, klingt es eher leicht negativ : am weitesten ausgereizt wird ). Das gilt zumindest beim oberflächlichen Vergleich mit den Corvette Motoren. Aber letztlich müssen überall Dauerlaufkriterien erfüllt werden, nach denen die Bauteile im Kundenbetrieb >> 200.000 km halten soll(t)en. Und wir beide sind uns auch mit Sicherheit einig, dass hier wie dort die gleiche Physik gilt. Ebenso ist der Weg zur Entscheidungsfindung ziemlich ähnlich. (Habe auch fast 9 Jahre in Rüsselsheim geholfen Motoren zu entwickeln, kenne also GM auch ein wenig intern.)

Deshalb möchte ich hier einmal ein paar Dinge beschreiben, so wie ich sie momentan sehe.
- Der Verschleiß bei Zylinder und Kolben im speziellen und der Dauerverschleiß im allgemeinen sind nicht das LS7 Problem !
- Daher bringt uns ein verbesserter HTHS Wert oder die Diskussion darum auch einer Problemlösung nicht näher
- Motoröl wird weltweit bezügich CO2 Optimierung ausgelegt. Es obliegt dem Hersteller (auch im Eigeninteresse) dafür Sorge zu tragen, dass dennoch die Laufzeitvorgaben verschleißtechnisch eingehalten werden. Machte er auch, sonst ist man nämlich schnell weg vom Fenster!


Es sind mir folgende typische LS7-Schadensbilder geläufig:

1)Nadellager Kipphebel ;
2)abgerissene Auslassventile,
3)Ventilfederbrüche.
4)seitlicher Verschleiß unteres Pleuelauge,
5)Lagerschäden in Verbindung mit Öldruck.

Falls etwas vergessen wurde, bitte ergänzen!)

Wenden wir uns den 5 Schadensarten im Detail zu dann sind 1)2)und 3) mit 99% Sicherheit unabhängig von der Ölqualität. Bei 1) und 3)scheint es zudem auch ruhiger geworden zu sein. Vermutlich gab es dort Verbesserungen seitens GM ? Kenne da aber leider keine Details.
4) und 5) haben etwas mit dem Thema Öldruck und Ölqualität zu tun. Betrachten wir das also einmal näher:

Öldruck: Wenn der Öldruck nicht stimmt, hilft auch das beste Öl nicht weiter. Der rechnerisch erforderliche Öldruck zur Versorgung der Gleitlager ist aber kleiner als gemeinhin angenommen. Bei 6000 U/min genügen um die 2,5 bar. (Viskosität ist dabei relativ egal !)
Bei einem Defekt im Ölpmpenantrieb ist man natürlich machtlos. Ansonsten hilft die Beobachtung des Öldruckes weiter. Sollte bei hohen Drehzahlen und Temperaturen der Öldruck über die Laufleisung langsam einfallen, (z.B 6000U/min pöl nur noch ca 4bar) liegt Verdacht auf Verschleiß nahe und Gegenmaßnahmen wären zu ergreifen. (Temperaturabsenkung-Viskosität erhöhen).

Ölqualität: Wie bereits geschieben zählen für den Normalfahrer hier nicht die Nominalwerte des Öles, sondern die Effektivwerte des aktruellen Ölgemisches in seinem Motor, wobei insbesondere der Luftgehalt eine variable Größe ist. ( Sinkt die Drehzahl, geht der Luftgehalt zurück). Ab einem bestimmeten Luftgehalt (je nach Motor zwischen 15 - 20%) kommt es entweder zu einem Fördereinbruch an der Ölpume (Druck schlagartig weg !), Zusammenfall der Hydrostößel oder dem Zusammenbrechen des hydrodynamischen Schmierkeils im Gleitlager.

In dem Zusammenhang sind folgende Dinge interessant
- Ausführungen von Coolchevy zu diesem Thema
- Die explizite Warnung von GM in der Betriebsanleitnug vor 50er Ölen, die unbestritten mehr Luft binden.
- Die Vergrößerung des Trockensumpfbehälters ab MJ 2009 zur Verlängerung/Verbesserung des Ausgasens.

Alle 3 Dinge sind im Zusammenhang für mich schlüssig und machen auch Sinn. Insbesondere die Änderung seitens GM (kenne die internen Querelen, die hinter so etwas stecken), zeigt mir, dass hier absoluter Handlungsbedarf bestand.


So, jetzt ist es leider wieder zu lang für unseren armen Wenzel geworden . Sorry about that ! Prost!

Gruß

Wutzer


- stef1905 - 01.12.2012

Hallo,

ich kann einfach nicht mehr anders und muss mich hier mal kurz einmischen, dazu habe ich mich auch soeben registriert. Ich lese eigentlich seit Monaten hier im Forum mit, da auch ich mir eine Z06 kaufen wollte, ggf. sogar die ZR1.

Um eins vorweg zu nehmen, ihr seit hier echt eine absolut seltsame Gemeinde. Als Außenstehender schüttelt man teilweise nur mit dem Kopf, wenn man liest, was hier "der harte Kern" so von sich gibt. Am merkwürdigsten von allen finde ich übrigens den "Erwachet" - Mann mit seinen stets 1-zeiligen Kommentaren, der hier wohl der Anführer eurer komischen ********** ist, aus der man auch sofort ausgeschlossen wird, wenn man sich nicht persönlich vorgestellt hat oder schon eine Corvette besitzt, oder sich als Neuling einfach nur über das eine oder andere hier informieren möchte. Aber das soll jetzt nicht das Thema sein. Was ich eigentlich nur loswerden wollte:

Als es bei mir darum ging, welches Spaßgefährt für mich in Frage käme, bin ich schnell bei der Z06 / ZR1 gelandet. Alles was man so gelesen hat, da dachte ich: "Wow. Guter Preis und die Leistungsfähigkeit dieser Autos, super Optik.." Auch faszinierte mich das einfache Motorkonzept, wenig Schnickschnack, nur 1 Nockenwelle und Stößelstangen, simpler Motorenbau der alten Schule mit 2 Ventilen pro Zylinder und riesigem Hubraum. Was soll da kaputt gehen. Aber Pustekuchen, dann kam die Problematik mit den Motorschäden. Und dieser Thread hier. Und da komme ich zum Kern meines Anliegens:

Es wurde hier vor zig Seiten ein absolut genialer Beitrag von Coolchevy geschrieben (von ihm kommen meiner Meinung nach hier die besten Beiträge überhaupt), der die Problematik exakt auf den Punkt bringt: Die Ventile brechen, weil sie bei jedem Hub im Mikrometerbreich verbogen werden. Ein Konstruktionsfehler, ein absoluter Skandal!!!!! Deutlicher geht es doch nicht.
Die Sache wurde sofort von den üblichen Experten hier "totgelabert" und jetzt geht es hier nur noch um Öl, was mit der eigentlichen Problematik nichts aber auch gar nichts zu tun hat!! Gehts euch eigentlich noch ganz gut? Wollt ihr es nicht wahr haben oder ist es euch einfach nur egal, wenn die Motoren aufgrund von Konstruktionsfehlern nur halten wenn man Glück hat? Es mag ja Leute geben die bezahlen einen neuen Motor aus der Portokasse und die finden es dann lustig, darüber auch noch Späße zu machen, dass die LS7 Motoren kaputt gehen. Und auch die Motoren der ZR1 sind betroffen.
Wenn hier ein Außenstehender wie ich mitliest, dem kann es eigentlich nur vergehen, sich ein solches Auto zu kaufen.
Habt ihr nichts besseres zu tun, als seitenweise über Öl zu quatschen, als mal gezielt die Sache mit den Toleranzüberschreitungen bei den Ventilführungen anzugehen, herauszufinden, ob das Problem gelöst wurde oder es eine Lösung dafür gibt?
Für mich jedenfalls ist das Thema Corvette nahezu vom Tisch, auch wenn mich die Autos sehr faszinieren. Ab 2013 gibt es ja von SRT was ganz feines, mal sehn ob die Jungs bessere Motoren bauen können...


- jörg - 01.12.2012

@@@@


Zitat:Habt ihr nichts besseres zu tun, als seitenweise über Öl zu quatschen


Ich denke das ein Forum doch dafür da ist oder Frage

Ich kann nur sagen wenn dich das Stört warum liest du dann überhaupt mit Frage



Zitat: herauszufinden, ob das Problem gelöst wurde oder es eine Lösung dafür gibt?




Schreib GM an und frag sie am besten


Zitat:Ab 2013 gibt es ja von SRT was ganz feines, mal sehn ob die Jungs bessere Motoren bauen können...


Wenn du meinst es wäre im Dodge oder Crysler Forum besser na dann nur zu







Mfg Jörg King



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