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Ist der Preis-Zenit bei Oldtimern erreicht?
Naja, ich hab aber leider keine "Fuelie", auch nix LT1 oder Big Block und die Ausstattung ist heute wohl "volle Hütte, außer Leder", aber insgesamt hat sie unter den Vorbesitzern etwas gelitten und wurde von der Bastelbude vom letzten Besitzer  in den USA wieder etwas in Richtung "Original- Zustand" zurück gebaut.

Ist also eher einer der vielen VW Golf 1, als ein Mercedes Benz 300 SLR Uhlenhaut Coupé von 1955...  dumdidum

Aber deshalb muß ich die Vette auch nicht in den Tresor stellen, sondern kann damit Spaß haben!  OK!
Aber die Hoffnung stirbt zuletzt, daß der Marktwert durch die Decke schießt!  Feixen
Mfg. meStefan Teufelfeuer

[Bild: 21674529qu.jpg][Bild: 21674560vp.jpg][Bild: 21717258am.jpg]
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(19.11.2025, 00:17)meStefan schrieb: Naja, ich hab aber leider keine "Fuelie", auch nix LT1 oder Big Block und die Ausstattung ist heute wohl ...........................

Die C3 wird wegen der Ersatzteil Lage und noch etlicher gut erhaltener PKW eine moderate Wertsteigerung erfahren. 

Da sieht es bei der C5 dann sehr bescheiden aus, und auch die C6 wird auch eher ein Mauerblümchen da sein ereilen. 

Wie Du schreibst, ein reines Ausstellungsfahrzeug wollte ich nicht mal geschenkt haben, das ist wie > eine schöne Frau im Bett haben, aber sie ist frigide  King sich vor Lachen auf dem Boden wälzen

mfg. 

Wolfgang 


Brain Of Live.. anywhere ... Yeeah!
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Ich habe jetzt viele Jahre einen 68er Dodge Coronet mit Stroker gefahren und mächtig viel Spaß gehabt.

Das Auto war beim Kauf in einem mäßigen Zustand, was ich in mehreren Jahren selbst verbessert habe.

Allein das Herrichten hat richtig Laune gemacht und das Fahren mit dem Bock war echt geil.

Nach etwa 8 Jahren habe ich den Dodge für ca. 15K über Einkaufspreis weiter verkauft, was in etwa meinen Kosten für's Sanieren entsprach.

Die 73er C3 hab' ich in einem relativ traurigen Zustand erworben und selbst mit viel Geduld und Mühen jetzt in einen technisch guten Zustand versetzt.

Die Teilekosten würde ich mit Sicherheit bei einem späteren Verkauf nie wieder hereinbringen.

Ist mir aber egal, da ich das Auto behalten und als reines Spaßfahrzeug nutzen werde.

Dafür kriegt sie im übernächsten Winter noch einen schönen Stroker-Umbau und wird komplett lackiert.

Alles Geld, das ich mit Sicherheit nie wiedersehen werde, mir aber beim Fahren unbezahlbare Freude bereiten wird.

Gruß aus Bayern, Franz
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Was bedeutet wirtschaftlich betrachtet eine fallende Wertentwicklung? Erstmal gar nichts! Und für den Eigentümer, der sein Fahrzeug langfristig nutzt und hegt und pflegt? Auch nichts! Und wer nicht verkaufen will oder muss, dem ist das logischerweise ebenfalls völlig egal. Da verhält es sich wie mit sinkenden Aktienkursen. Wer einen Verlust nicht durch Verkauf realisiert, hat keinen.

Gutachterlich sieht es etwas anders aus. Verunfallte Fahrzeuge werden dann eher zum Totalschaden, weil der Wiederbeschaffungswert geringer ist. Bei Vollentwendung oder Vollbrand sinken die Entschädigungen der Teilkasko Versicherung, bei Bankfinanzierungen von Old- und Youngtimern (übrigens ist statistisch ca. ein Drittel der Fahrzeuge finanziert) werden bei längerfristiger Abwertung die Absicherungen kontrolliert und ggf korrigiert.

Mich erreichen in letzter Zeit vereinzelt Anfragen von Eigentümern, die von ihrer Versicherung zur Neubewertung aufgefordert wurden.

Also, wer sein Fahrzeug weiterhin behält und schadenfrei nutzt, kann sich zurücklehnen und Spaß haben. Und wer in einer Tiefpreisphase einkauft, macht dann vielleicht sogar ein Schnäppchen.
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@ Gelber Bengel

dann wäre die weitere Reaktion, bei einem Totalschaden bei geringem Wert, in dem Falle bei Joung und Old Timern, dass die Prämien sich um einiges erhöhen.

mfg. 

Wolfgang 


Brain Of Live.. anywhere ... Yeeah!
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(19.11.2025, 10:43)DonauCorvette schrieb:
(19.11.2025, 00:17)meStefan schrieb: Die C3 wird wegen der Ersatzteil Lage und noch etlicher gut erhaltener PKW eine moderate Wertsteigerung erfahren. 

Da sieht es bei der C5 dann sehr bescheiden aus, und auch die C6 wird auch eher ein Mauerblümchen da sein ereilen. 
'#####################

Das muss man differenzieren.

Bei der C3 sind die Chrom Bumper immer noch am steigen. Moderat aber steigen.  Die Zeit, wo man eine 1968 für 16K kaufen konnte , sind vorbei. Was brauchbares ist unter  25K nicht mehr zu bekommen. 

Bei der C5, meine erste wird in etwas über 2 Jahren das  H Kennzeichen erhalten, glaube ich nicht, das die noch fallen werden. Schalter unter 20K sind jetzt schon kaum noch  zu finden. Und wenn dann mit über 200000 KM. 
Ich kann mich an Zeiten erinnern wo 100 C5 bei Mobile zum Verkauf angeboten wurden. 
Derzeit pendelt es sich bei 30-40 Stück ein. Keine große Auswahl mehr, wie früher.
Wer so etwas sucht, muss mehr bezahlen. C5 gab es mal ab 13K  vor einigen Jahren. 
Und gute wechselten  für 15 den Besitzer. Das ist vorbei.
 
C6 - Da hängt es von dem Modell ab. Eine C6 Z06 genau so wie eine Grand Sport werden weiter gesucht bleiben.  ZR1 eher nicht, die sind einfach zu teuer und selten. 
Für viele ist die 427 ein Traum. Selbst in der USA fallen die derzeit nicht unter 40K $. 
Schwer haben es jetzt schon 2005 Automaten. Und werden es auch weiter schwer haben.

Grüße Frank
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(19.11.2025, 13:43)DonauCorvette schrieb: @ Gelber Bengel

dann wäre die weitere Reaktion, bei einem Totalschaden bei geringem Wert, in dem Falle bei Joung und Old Timern, dass die Prämien sich um einiges erhöhen.

Die Totalschadenabrechnung ist günstiger bei sinkendem Wiederbeschaffungswert und eh günstiger als die Reparatur.

Gruß

Edgar
[Bild: sig_edgar.jpg]
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@ Frank

Wenn man den von mir verlinkten Artikel aufmerksam liest, versteht man, dass die preislichen Auf- und Abbewegungen nie immer den gesamten Markt betreffen. Spezielle Auslöser wie z.B ein geändertes oder vermindertes Kaufverhalten einer Nachfolgegeneration beeinflussen dann natürlich auch nur die entsprechenden Fahrzeuge. Selbst bei einer drastischen Verschlechterung der gesamten wirtschaftlichen Lage wird es immer Menschen geben, die finanziell weiterhin im Stande sind, ihre hochwertigen Fahrzeuge zu behalten oder sogar nachzukaufen. Wie bereits gesagt, ein wenig wie am Aktienmarkt. Ich sprach übrigens ja auch nicht davon, dass es explizit den Corvette Markt betrifft.
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Günstige Youngtimer statt teure Oldtimer

Fachkräftemangel in den Werkstätten
Ein Problem haben mitunter auch die Werkstätten, nämlich mit der antiquierten Technik. Kfz-Mechatroniker sind heute gewohnt, ihren Laptop ans Auto anzuschließen und Fehler auszulesen. Um alte Vergasermotoren zu warten, fehlen die Fachleute.

Dazu kommen Engpässe bei den Ersatzteilen. Passende Komponenten aufzutreiben, wird schwieriger. Dramatisch verteuert haben sich zudem die Preise. Die Hersteller rufen teils absurd hohe Summen auf, auch sie haben aus dem Oldtimer-Hype längst ein extrem lukratives Geschäft gemacht.

Doch Vintage-Fans haben inzwischen einen Ausweg gefunden: Youngtimer. So heißen Autos, die für das H-Kennzeichen noch zu jung sind, aber trotzdem schon Kultstatus haben können. Besonders attraktiv scheint hier allerdings der günstige Preis zu sein.

Statt nach einem stattlichen 300er Mercedes oder Porsche 911 schauen viele Leute jetzt nach einem VW Golf 4 oder Opel Corsa B aus den 1990er Jahren. Diese beliebten Modelle seien schon ab etwa 1400 Euro zu haben, sagt Nils Möller von mobile.de.

Überzogene Preise?
Die Preise sind überzogen. Zwar ist der Klassiker-Markt groß. Allein bei Werkstätten und Ersatzteilen gebe es ein Umsatzpotenzial von 3,6 Milliarden Euro, analysiert die Classic-Studie 2025 der Beratungsgesellschaft BBE Automotive. Doch die Goldgräberstimmung ist vorbei. Jahrelang wuchsen die Fahrzeugbestände zumeist im zweistelligen Bereich, selbst Rostlauben verkaufte manch einer noch als besonderen Scheunenfund oder ehrlichen Klassiker mit "Patina".
Erstmalig verzeichnet die Classic-Studie, als wichtigster Branchenbericht unterstützt von mehreren Firmen und Verbänden, nach vielen Jahren des rasanten Wachstums nun eine Stagnation.

Vor allem im Hochpreissegment scheint die Preisblase geplatzt.
Beim Porsche 911 Carrera 2.7, einer Sportwagen-Ikone aus den 1970ern, brach der Marktwert im Vergleich zu 2019 um 18 Prozent ein, wie aus Daten des Marktbeobachters Classic Data hervorgeht.

Noch härter trifft es Modelle aus den 50er- und 60er-Jahren.
Die Bochumer beobachten seit über 30 Jahren den Oldtimer-Markt.
2025 sei die Auftragslage "klar dünner" als noch im Vorjahr. "Alter Glanz hat seine Strahlkraft verloren."

Der Absturz auf den Plattformen
Gebrauchtwagen-Plattformen spiegeln den Absturz wider. Bei mobile.de sanken die Preise für Fahrzeuge aus den 1950er-Jahren zuletzt teils um mehr als ein Drittel. Klassiker aus den Siebzigern verbilligten sich um rund zehn Prozent. Die Verluste treffen alle Segmente: So verlor der BMW 318i 27,6 Prozent, der Trabant 601 sank um 25,9 Prozent und der Mercedes 300 büßte 21 Prozent ein.

Quelle unter anderem
https://www.n-tv.de/auto/Garagengold-gla...50027.html

Von mir:
Es ist keine Seltenheit mehr, das ein C2 Wertgutachten von 115K Euro derzeit nicht mal mehr für 65K einen Käufer findet.
Das Geld ist knapp, die Unsicherheit groß. Und die Leute, welche diese grußartige Zeit Anfang der 1960 miterlebt haben, sterben aus.

Grüße Frank
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