22.01.2026, 12:37
Um hier abzuschließen:
Getriebe ist revidiert.
Es wurde von Pioneer der Level 4 Transmission Super repair kit verbaut, zudem ein breiteres Bremsband und, so wie ich es verstanden habe, ein zusätzliches Paar friction clutches. Der Getriebemann sagte, mein Getriebe war eines der noch besten welches er die letzte Jahre in der Hand hatte, trotz rund 160tkm. Die Reibbeläge sahen alle noch einigermaßen in Ordnung aus. Das hätte vermutlich noch 15-20tkm gehalten. Allerdings waren die Zähne an den Zahnrädern teils schon arg in Mitleidenschaft gezogen.
Hier spiegelt sich wohl die Tatsache wieder, dass ich einige Jahre mit etwas unsauberen Motorlauf unterwegs war. Vl. war das auch schon beim Vorbesitzer so. Mir fiel das nicht auf, ich hatte ja keine Vergleichsmöglichkeit. Die Werkstatt machte darauf aufmerksam. Die C4 fuhr ja komplett normal trotzdem, dass die rechte Zylinderbank teilweise unsauber zündete, bzw. die Lambdaregelung überhaupt nicht regelte an der rechten Bank. Die linke Bank versuchte das auszugleichen und regelte wild hin und her. Das Ende vom Lied war ein Steuergerät welches die Lambdaregelung nicht mehr richtig hinbekam. Leistung war vorhanden, Verbrauch und Abgaswerte nicht ideal, aber noch in Ordnung. Thomas-ZR1 half mir damals mit einem neuen Steuergerät aus und alles war wieder perfekt. Ich machte damals einen eigenen Thread zum Thema Lambdaregelung auf.
Der Getriebespezi meint, dass ist ein typisches Verschleißbild, wenn die Motorkraft quasi nicht gleichförmig ins Getriebe übertragen wird, sondern Amplitudenhaft, also mit Lastspitzen aufgrund des etwas unsauberen Motorlaufes. Das wundert mich zwar da ich denke der Wandler, als Art hydraulische Kupplung, sollte sowas kompensieren, aber die verschlissenen Zahnräder sind nun mal Tatsache. Letztendlich ist es auch egal was die Zahnräder so malträtiert hat.
Und wie es ja oft so ist, ist der Schritt vom simplen Ölwechsel zur kompletten Restaurierung ein kleiner. Ganz so wild war es bei mir nicht, aber neben der Getrieberevision kam noch:
- neuer Kurbelwellensimmerring
- neuer Wandler
- Kardanwelle neu gelagert / neue Kreuzgelenke
- neue Antriebswellen
- neue Radlager hinten
Somit war die Rechnung dann doch deutlich höher als bei einer reinen Getrieberevision
Weiters lernte ich, dass die Vette eine zickige, alte Lady ist: Kaum war alles im Antrieb neu, entschied sich das Diff zu sterben
Als Sofortmaßnahme wurde das defekte 3.07er ausgebaut und das originale 2.59er eingebaut. Derart werde ich wohl heuer die Saison fahren. Ich will heuer nicht schon wieder viel Geld investieren müssen... Wobei ich am 3.07er schon festhalten möchte da es einfach viel besser fährt.
LG, Christian
Getriebe ist revidiert.
Es wurde von Pioneer der Level 4 Transmission Super repair kit verbaut, zudem ein breiteres Bremsband und, so wie ich es verstanden habe, ein zusätzliches Paar friction clutches. Der Getriebemann sagte, mein Getriebe war eines der noch besten welches er die letzte Jahre in der Hand hatte, trotz rund 160tkm. Die Reibbeläge sahen alle noch einigermaßen in Ordnung aus. Das hätte vermutlich noch 15-20tkm gehalten. Allerdings waren die Zähne an den Zahnrädern teils schon arg in Mitleidenschaft gezogen.
Hier spiegelt sich wohl die Tatsache wieder, dass ich einige Jahre mit etwas unsauberen Motorlauf unterwegs war. Vl. war das auch schon beim Vorbesitzer so. Mir fiel das nicht auf, ich hatte ja keine Vergleichsmöglichkeit. Die Werkstatt machte darauf aufmerksam. Die C4 fuhr ja komplett normal trotzdem, dass die rechte Zylinderbank teilweise unsauber zündete, bzw. die Lambdaregelung überhaupt nicht regelte an der rechten Bank. Die linke Bank versuchte das auszugleichen und regelte wild hin und her. Das Ende vom Lied war ein Steuergerät welches die Lambdaregelung nicht mehr richtig hinbekam. Leistung war vorhanden, Verbrauch und Abgaswerte nicht ideal, aber noch in Ordnung. Thomas-ZR1 half mir damals mit einem neuen Steuergerät aus und alles war wieder perfekt. Ich machte damals einen eigenen Thread zum Thema Lambdaregelung auf.
Der Getriebespezi meint, dass ist ein typisches Verschleißbild, wenn die Motorkraft quasi nicht gleichförmig ins Getriebe übertragen wird, sondern Amplitudenhaft, also mit Lastspitzen aufgrund des etwas unsauberen Motorlaufes. Das wundert mich zwar da ich denke der Wandler, als Art hydraulische Kupplung, sollte sowas kompensieren, aber die verschlissenen Zahnräder sind nun mal Tatsache. Letztendlich ist es auch egal was die Zahnräder so malträtiert hat.
Und wie es ja oft so ist, ist der Schritt vom simplen Ölwechsel zur kompletten Restaurierung ein kleiner. Ganz so wild war es bei mir nicht, aber neben der Getrieberevision kam noch:
- neuer Kurbelwellensimmerring
- neuer Wandler
- Kardanwelle neu gelagert / neue Kreuzgelenke
- neue Antriebswellen
- neue Radlager hinten
Somit war die Rechnung dann doch deutlich höher als bei einer reinen Getrieberevision
Weiters lernte ich, dass die Vette eine zickige, alte Lady ist: Kaum war alles im Antrieb neu, entschied sich das Diff zu sterben

Als Sofortmaßnahme wurde das defekte 3.07er ausgebaut und das originale 2.59er eingebaut. Derart werde ich wohl heuer die Saison fahren. Ich will heuer nicht schon wieder viel Geld investieren müssen... Wobei ich am 3.07er schon festhalten möchte da es einfach viel besser fährt.
LG, Christian

