11.06.2026, 14:49
Ursprünglich hieß es von GM, dass Dexron VI abwärtskompatibel zu Dexron II und III ist, aber nicht in Schaltgetrieben verwendet werden soll, die Dexron III brauchen.
Jetzt findet man das aber nicht mehr, jetzt heißt es "100%" abwärtskompatibel. Schaltgetriebe werden schlicht und einfach nicht mehr erwähnt (jedenfalls habe ich nichts neueres dazu gefunden).
Im wesentlichen KÖNNTEN 2 Dinge schiefgehen:
1. Die Heißviskosität ist zu niedrig und der Verschleißschutz darum nicht ausreichend.
Dazu habe ich folgendes gefunden:
" ... Dexron-VI hat im neuen Zustand mit maximal 6,4 cSt bei 100 °C eine wesentlich geringere Viskosität im verglichen mit früheren Dexron Ölen. Dexron III liegt bei 7,5 cSt. Der Verlust der Viskosität durch Scherung, der im Betrieb auf das Automatikgetriebeöl entsteht, ist bei Dexron VI geringer, da der niederste spezifizierte zulässige Wert bei 5,5 cSt liegt und den sich Dexron III und VI identisch teilen. Die Spezifikation der geringeren Viskosität ist den Anforderungen eines geringeren Kraftstoffverbrauchs geschuldet. Damit wird die parasitäre Reibung in den Automatikgetrieben verringert. Seitdem durch die Spezifikation Dexron VI ein stärkeres Ausdünnen (Abfall der Viskosität) untersagt ist, als es bei Dexron III noch innerhalb der Nutzungsdauer zulässig ist, bedarf dies stabilerer Grundöle (Basisöle) mit einer besseren Resistenz gegen Scherung.[4] Die Spezifikation GMW16444, die dies definiert löste die Spezifikation GMN10060 ab."
Damit ist es höchst unwahrscheinlich, dass Dexron VI Öle zu höherem Verschleiß im Getriebe führen, zumal die Getriebeöltemperatur durch die geringere Viskosität niedriger liegen wird.
2. Das Dexron VI führt zu Problemen mit Synchronringen
Wenn es hier etliche Praxiserfahrungen gibt, bei denen das Getriebe mit Dexron VI BESSER schaltet, sehe ich es als höchst unwahrscheinlich an, dass Dexron VI hier Probleme verursacht.
Persönlich würde ich aber ein Dexron VI Öl nehmen, dass eher im oberen Viskosittätsbereich liegt, einen hohen Viskositätsindes hat und sicher vollsyntehisch ist.
Jetzt findet man das aber nicht mehr, jetzt heißt es "100%" abwärtskompatibel. Schaltgetriebe werden schlicht und einfach nicht mehr erwähnt (jedenfalls habe ich nichts neueres dazu gefunden).
Im wesentlichen KÖNNTEN 2 Dinge schiefgehen:
1. Die Heißviskosität ist zu niedrig und der Verschleißschutz darum nicht ausreichend.
Dazu habe ich folgendes gefunden:
" ... Dexron-VI hat im neuen Zustand mit maximal 6,4 cSt bei 100 °C eine wesentlich geringere Viskosität im verglichen mit früheren Dexron Ölen. Dexron III liegt bei 7,5 cSt. Der Verlust der Viskosität durch Scherung, der im Betrieb auf das Automatikgetriebeöl entsteht, ist bei Dexron VI geringer, da der niederste spezifizierte zulässige Wert bei 5,5 cSt liegt und den sich Dexron III und VI identisch teilen. Die Spezifikation der geringeren Viskosität ist den Anforderungen eines geringeren Kraftstoffverbrauchs geschuldet. Damit wird die parasitäre Reibung in den Automatikgetrieben verringert. Seitdem durch die Spezifikation Dexron VI ein stärkeres Ausdünnen (Abfall der Viskosität) untersagt ist, als es bei Dexron III noch innerhalb der Nutzungsdauer zulässig ist, bedarf dies stabilerer Grundöle (Basisöle) mit einer besseren Resistenz gegen Scherung.[4] Die Spezifikation GMW16444, die dies definiert löste die Spezifikation GMN10060 ab."
Damit ist es höchst unwahrscheinlich, dass Dexron VI Öle zu höherem Verschleiß im Getriebe führen, zumal die Getriebeöltemperatur durch die geringere Viskosität niedriger liegen wird.
2. Das Dexron VI führt zu Problemen mit Synchronringen
Wenn es hier etliche Praxiserfahrungen gibt, bei denen das Getriebe mit Dexron VI BESSER schaltet, sehe ich es als höchst unwahrscheinlich an, dass Dexron VI hier Probleme verursacht.
Persönlich würde ich aber ein Dexron VI Öl nehmen, dass eher im oberen Viskosittätsbereich liegt, einen hohen Viskositätsindes hat und sicher vollsyntehisch ist.
Gruß
Götz
Götz

