20.06.2026, 10:19
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20.06.2026, 14:21 von Gelber Bengel.)
@ goec2468
Mein "hirnrissig" bezog sich explizit auf Reparaturvorschläge wie den im Beitrag über mir. Dass es technisch möglich ist, ist unbestritten. Der dazu von Molle beschriebene Weg einer fachgerechten und gesicherten, zertifizierten Reparatur durch einen darauf spezialisierten Betrieb steht jedoch finanziell im krassen Missverhältnis zum Neukauf. Weshalb Spezialisten auf diesem Gebiet diese Reparaturen auch ablehnen, abgesehen davon, dass es verboten ist. Hier übrigens mal ein Auszug einer fachlichen Berechnung der auf eine Alufelge wirkenden Kräfte:
Zitat:
"Während eine Felge im Alltag im Schnitt "nur" mit rund 500 bis 800 kg (5–8 kN) nach unten belastet wird, muss die Konstruktion so ausgelegt sein, dass sie Schlaglöcher und Bordsteinkanten mit Impulskräften von bis zu 50.000 Newton (5 Tonnen) abfängt, ohne zu brechen oder sich plastisch zu verformen."
Soweit zum Thema, die Felge müsse ja nach einer Reparatur lediglich wieder den Luftdruck halten. Wer sich jedoch Fakten gegenüber verschließt, endet halt in solchen unbelegten und falschen Aussagen. Oder tritt einen technisch belegbaren Gegenbeweis an.
@Axel
Ich gebe zu Bedenken, dass vielleicht geschätzt 5 Prozent aller Fahrzeuge im öffentlichen Straßenverkehr mit Alufelgen ausgerüstet sind, die im Neupreis teurer als 500 Euro pro Stück sind. Warum sollte ein Bundesministerium eine Freigabe zu einer sicherheitsrelevanten Reparatur erteilen, deren korrekte Ausführung überwacht und kontrolliert werden müsste wie zum Beispiel die Gasprüfung bei Wohnwagen und Wohnmobilen. Diskutiere dieses Thema mal in einem Forum, das sich nicht um Supersportwagen dreht. Da besteht schlichtweg kein Bedarf.
Molle hat es in seinem Beitrag sehr treffend zusammengefasst. Fachgerecht durchgeführt wäre es technisch extrem aufwendig, zu teuer und sicherheitstechnisch schwer abzuschätzen. Die gesetzlichen Auflagen bei der Zulassung einer neuen Felge im öffentlichen Straßenverkehr sind nicht umsonst so hoch. Und selbst dabei rutschen leider immer wieder Hersteller durch's Netz wie bei den C7 Felgen leidvoll festzustellen. Btw, warum denkt eigentlich niemand darüber nach, diese rissigen Räder zu reparieren? Die Frage kam komischerweise nach Auftreten des Phänomens gar nicht erst auf.
Und abschließend möge sich jeder mal ehrlich darauf überprüfen wie er es fände, wenn der Sachverständige im eigenen, versicherungspflichtigen Schadenfall eine solche Felge als reparabel aufschreibt. Du würdest Dich zu Recht umdrehen und zu einem sachkundigen Kollegen fahren.
Solange es Leute gibt, die ein Loch in einer extrem auf Gewichtsersparnis konstruierten Alufelge behandeln wollen, wie ein aufgeschlagenes Knie, bin ich froh und dankbar um jedes Verbot, dass mich auf der Straße vor solchen Kandidaten schützt.
Mein "hirnrissig" bezog sich explizit auf Reparaturvorschläge wie den im Beitrag über mir. Dass es technisch möglich ist, ist unbestritten. Der dazu von Molle beschriebene Weg einer fachgerechten und gesicherten, zertifizierten Reparatur durch einen darauf spezialisierten Betrieb steht jedoch finanziell im krassen Missverhältnis zum Neukauf. Weshalb Spezialisten auf diesem Gebiet diese Reparaturen auch ablehnen, abgesehen davon, dass es verboten ist. Hier übrigens mal ein Auszug einer fachlichen Berechnung der auf eine Alufelge wirkenden Kräfte:
Zitat:
"Während eine Felge im Alltag im Schnitt "nur" mit rund 500 bis 800 kg (5–8 kN) nach unten belastet wird, muss die Konstruktion so ausgelegt sein, dass sie Schlaglöcher und Bordsteinkanten mit Impulskräften von bis zu 50.000 Newton (5 Tonnen) abfängt, ohne zu brechen oder sich plastisch zu verformen."
Soweit zum Thema, die Felge müsse ja nach einer Reparatur lediglich wieder den Luftdruck halten. Wer sich jedoch Fakten gegenüber verschließt, endet halt in solchen unbelegten und falschen Aussagen. Oder tritt einen technisch belegbaren Gegenbeweis an.
@Axel
Ich gebe zu Bedenken, dass vielleicht geschätzt 5 Prozent aller Fahrzeuge im öffentlichen Straßenverkehr mit Alufelgen ausgerüstet sind, die im Neupreis teurer als 500 Euro pro Stück sind. Warum sollte ein Bundesministerium eine Freigabe zu einer sicherheitsrelevanten Reparatur erteilen, deren korrekte Ausführung überwacht und kontrolliert werden müsste wie zum Beispiel die Gasprüfung bei Wohnwagen und Wohnmobilen. Diskutiere dieses Thema mal in einem Forum, das sich nicht um Supersportwagen dreht. Da besteht schlichtweg kein Bedarf.
Molle hat es in seinem Beitrag sehr treffend zusammengefasst. Fachgerecht durchgeführt wäre es technisch extrem aufwendig, zu teuer und sicherheitstechnisch schwer abzuschätzen. Die gesetzlichen Auflagen bei der Zulassung einer neuen Felge im öffentlichen Straßenverkehr sind nicht umsonst so hoch. Und selbst dabei rutschen leider immer wieder Hersteller durch's Netz wie bei den C7 Felgen leidvoll festzustellen. Btw, warum denkt eigentlich niemand darüber nach, diese rissigen Räder zu reparieren? Die Frage kam komischerweise nach Auftreten des Phänomens gar nicht erst auf.
Und abschließend möge sich jeder mal ehrlich darauf überprüfen wie er es fände, wenn der Sachverständige im eigenen, versicherungspflichtigen Schadenfall eine solche Felge als reparabel aufschreibt. Du würdest Dich zu Recht umdrehen und zu einem sachkundigen Kollegen fahren.
Solange es Leute gibt, die ein Loch in einer extrem auf Gewichtsersparnis konstruierten Alufelge behandeln wollen, wie ein aufgeschlagenes Knie, bin ich froh und dankbar um jedes Verbot, dass mich auf der Straße vor solchen Kandidaten schützt.

