23.06.2026, 01:58
(22.06.2026, 12:11)Gelber Bengel schrieb: Das von mir Zitierte und durch die KI zusammengefasste Kenntnis stammt aus meinem Maschinenbaustudium vor ca. 40 Jahren an der RWTH Aachen aus den Bereichen Werkstoffkunde und Thermodynamik. Aluminium gab's damals schon, wobei ich zugestehe, dass sich in der Bearbeitung zwischenzeitlich sicherlich einiges getan hat.Das ist ja witzig, ich hatte die gleichen Schwerpunkte in meinem Maschinenbaustudium: Werkstoffkunde und Thermodynamik/Wärmeübertragung, allerdings in Siegen.
Findet eine Diskussion übrigens auf Basis von Fakten statt, bin ich gerne dabei. Was mir hier ziemlich gegen den Strich ging, waren die unsinnigen Einwürfe abseits aller bereits genannten Fakten, die noch nicht mal als Frage sondern als Behauptung formuliert wurden.
Zusammenfassend geht die Diskussion also um die theoretische Frage, ob ein, je nach Hersteller und Erzeugnis unterschiedlich dimensioniertes Produkt, durch eine Reparatur physikalisch und chemisch verändert seiner Funktion im Rahmen der geforderten Prüfungen noch nachkommen kann. .....
Die "Härtung" von Aluminium besteht ja aus den folgenden Schritten:
1. Lösungsglühen
2. Abschrecken
3. Auslagern
Ich bin mir da nicht sicher, aber man könnte das Schweißen als Lösungsglühen sehen, die "Abschreckung" findet durch die schnelle Wärmeübertragung in das umgebende Material statt und das Auslagern findet auch bei Raumtemperatur statt - dauert nur länger.
Aber vielleicht liege ich da auch falsch.
Einen realen Hintergrund hat die Diskussion für mich schon: Was mache ich, wenn mir irgendwo z.B. in Süditalien eine Felge kaputt gehen würde. Nur für die Rückfahrt schweißen? Oder ein Blech innen aufkleben?
Wenn man dann mit 120 km/h über die Autobahn fährt, gibt es da noch ein nenenswertes Risiko?
Gruß
Götz
Götz

