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Hallo in die Runde
Ich bin dabei für meine Lady einen größeren Getriebeölkühler einzubauen.
Bei der Integration in den Ölkreislauf sind doch enige Fragen bzw. Zweifel aufgekommen.
Hier sind 3 Varianten, die ich überlegt habe.
1. Variante:
Den externen Zusatzölkühler in Reihe hinter dem originalen Ölkühler, der im Wasserkühler integriert ist, einschleifen.
2. Variante:
Einen Ölkühlerthermostat in Reihe hinter dem orignalen Ölkühler, der im Wasserkühler integriert, einschleifen.
Der originale Kühler erwärmt das kalte Getriebeöl, bis es auf Betriebstemperatur ist. Wenn das Öl später heißer wird, öffnet das Thermostatventil und der externe Zusatzkühler wird durchströmt und kühlt das Öl.
3. Variante:
Der orignale Kühler, der im Wasserkühler integriert ist, wird tot gelegt. Das Thermostatventil wird direkt an die Leitungen vom Getriebe angeschlossen.
Ist das öl kalt, wird das Öl direkt zurück zum Getriebe geleitet. Hat das Thermostat seine Öffungstemperatur erreicht, wird das Öl durch den externen Ölkühler geleitet.
Da ich bereits das Thermostat gekauft habe, scheidet die 1.Variante eigentlich für mich aus.
Da ich meine Lady nur im Sommer und nie bei Frost fahre (April-Oktober), halte ich eine "Vorwärmung" über den im Wasserkühler intergierten Ölkühler für nicht erforderlich und somit scheidet Variante 2. auch aus.
Also würde ich die 3. Variante, den Orignalkühler tot legen und den externen größeren Ölkühler über Thermostat direkt ans Getriebe anschließen, favorisieren.
Wie ist eure Meinung dazu?
Habe ich alles bedacht?
Welche Variante haltet ihr am sinnvollsten?
Vor und Nachteile?
Danke im voraus für eure Kommentare.
Gruß
Ulf
Oeli
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Ist zwar C6, aber gleiches Thema: ich habe Deine Variante 3 implementiert, das funktioniert sehr gut.
Dass das Öl mit Vorwärmung über den Wasserkühler tatsächlich viel schneller auf Betriebstemperatur kommt, glaube ich gar nicht, durch Entfall der Ölkühlung im Wasserkühler bekommst Du auf jeden Fall Entlastung im Kühlkreislauf.
Ich fahre seither sehr entspannt meist um die 90° Öltemperatur.
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Hi Ulf,
ich habe mir letztes Jahr einen separaten Ölkühler, autark, beim Jörg Vogelsang ACP einbauen lassen, so wie deine 3. Variante allerdings ohne ein zusätzliches Thermostat!
Was soll ich sagen, warum habe ich das nicht schon vor Jahren gemacht! Endlich keine Angst vor Überhitzung.
Ich komme bei diesen Temperaturen welche gerade sind, nicht über 85°C, bei "normalen" Aussentemperaturen liegt die Getriebeöltemperatur zwischen 70-75°C.
Die Kammer im Kühler ist somit leer, und es sind auch keine Leitungen mehr dran, sind mit Stopfen geschlossen. Vielleicht besorge ich mir noch einen größeren Wasserkühler der dann die "leere" Kammer für die Wassertemperatur ausfüllt, somit könnte man die leere Kammer besser nutzen. Hab noch keine Ahnung welchen, sollte wohl einer von Schalter sein.
Du solltest allerdings deine Frontschürze mit ausreichend Lüftungsgittern versehen und den GÖK so positionieren das er auch ausreichend Fahrtwind abbekommt.
Es gibt hier im Forum ausreichend Themen zum GÖK.
Gruß Heiko
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Hallo starbiker und Heiko
Danke für eure Antworten. Das beruhigt mich und bestätigt meine favorisierte Variante 3.
Heiko
Der Tipp mit den Kühlöffnung habe ich gerade in der Umsetzung.
Ich habe die beiden Plastikeinsätze, dort wo die Nrbelscheinwerfer sitzen, entfernt. Ich baue gerade Lüftungskanäle, die dann die einströmende Luft direkt auf das Kühlerpaket leiten. Den Wasserkühler habe gegen einen aus Alu getauscht und der ist schon mal doppelt so dick.
Vor den Klimakühler kommt jetzt ein 25 Reihen Getriebeölkühler. Ich habe vorne die Blende in der Mitte der Stoßstanger geöffent und da kommt ebenfalls ein 25 Reihen Motorölkühler mit Thermostat hin.
Ich habe jetzt meine Lady 27 Jahre. Was mich immer gestört hat, dass ich nie entspannt auf der Autobahn bei flotten Tempo, Stau oder im Stadverkehr unterwegs war.
Meine Blicke waren immer auf den Temperaturen (Wasser, Motoröl, Getriebeöl).
Gerade wenn die Bahn mal frei war und ich jenseits der 250 kmh, war nach eingen Kilometern Schluss, weil die Temperaturen meinen Wohlfülbereich überschritten haben.
Kühlerfläche sollte nach meiner Umrüstung nun genug da sein. Luft kommt jetzt durch alle Öffnungen in der Stoßstange auch rein. Ich bin noch am überlegen, ob ich die heiße Luft mit einer zusätzlichen Öffnung in der Motorhaube auch noch aus dem Motorraum heraus leite.
Ja, viel Aufwand, aber dann sollte das Thema Hitze für meinen Seelenfrieden gelöst sein.
Grüße
Ulf
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Zitat:bei "normalen" Aussentemperaturen liegt die Getriebeöltemperatur zwischen 70-75°C.
Ich weiß nicht ob das ein Schreibfehler war, aber wir reden über Motorölkühler.... Wenn Deine Motoröltemperatur nur 70-75° beträgt, ist das zu wenig, dann besser den Thermostat nachrüsten. Das Motoröl sollte 90° Grad haben, bei 80° ist der Motor aber auch schon warm genug.
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Ich will das präzesieren, was ich meine.
Autobahn frei, Speed zwischen 235 - 260 kmh
Wassertemperatur 110°
Getriebetemperatur 112°
Motoröl 128°
Alles Temperaturen, die mir persönlich zu hoch sind.
Und das nach realtiv kurzer Zeit.
Auch bei Stau im Sommer.wird mir das alles viel zu heiss.
Ziel meiner Aktion ist, dass Kuhlwasser unter 100°, dass Getriebeöl unter 90° und das Motoröl immer unter 120° zu bekommen.
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Vor 3 Stunden
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 3 Stunden von fsahm.)
Moin,
trenne den Getriebeölkühler vom Wasserkühler und setze einen externen Ölkühler vorne vor den Wasser/Klimakühler.
Wenn Dir dann die Wasser und Öltemperatur die immer noch zu hoch ist, ersetze den Wasserkühler durch einen zweireihen Wasserkühler.
Dann hast Du die gewünschten Temperaturen.
Gruß
Friedel
P.S. So habe ich es auf anraten von Werner gemacht und kann selbst in den Dolomiten sorgenfrei herumfahren!!!
20. Intern. Corvette-Club Pfingsttreffen vom 14.05.-17.05.2027 in Suhl.
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