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Corvette-Generationen:
Hallo Molle,
ich glaube, wir haben das schon fast alle richtig interpretiert.
Bei Haftungsverlust: Rutsch ist futsch ! Ist doch egal, was nicht regelt.
Ich wollte heute eigentlich nach Kassel zum Treffen. Aber bei dem Wetter ist nur Schleichfahrt möglich. Also lassichs. Habe die Fahrt zum Ring bei Regen mit 80 noch gut in Erinnerung.
Und noch einmal: Es gibt durchaus Autos dieser Leistungsklasse mit sicherer Regelung. Da fährt man wesentlich entspannter. Und wenns krachen soll, dann macht mans halt aus.
Ich glaube, ESP wurde nur eingebaut damit eins da ist. In den USA braucht man sowas eh nicht.
Nächstes Jahr kommen die EMT´s weg. Vielleicht gehts dann besser.
Gruss v. Helmut
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2. Bsp Tempo 120, regenfeuche A31, Kickdown, =Durchdrehende Hinterräder und leichteres schlenkern im Heck.
Also bei Regenfeuchter Fahrbahn und dem Drehmoment, den Du bei 410 PS hast - Kickdown?
Lieber nicht.....
Bei der Leistung drehen Dir ja bei 120 die Hinterräder bei trockener Fahrbahn noch durch.
Wie sollen da die elektronischen Helferlein bei nasser Fahrbahn sicher nutzen?
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Baureihe: Camaro Z28
Baujahr,Farbe: 1999
Hallo zusammen...
...meine Meinung / Erfahrung zu zwei Punkten dieser Duskussion:
1.) Leistungsfähigkeit der Corvette-Elektronik
Zur Corvette selbst kann ich nichts sagen, ich hatte aber bis vor wenigen Wochen einen BMW Z4 3.0, den ich in einem der letzten Winter, bei spontan einsetzendem Eisregen einmal aus der Garage geholt habe, um bei praktisch Null-Grip-Niveau einmal die Leistungsfähigkeit der Elektronik anzutesten (auf einem völlig freien privaten Firmengelände, wohlgemekt).
Trotz Sommerreifen auf blankem Eis, war es absolut unmöglich, den Wagen irgendwie durch Lastwechsel ((Gasgeben oder BremsenI igendwie aus der Spur zu bringen. Selbst das Steigern der Kurvengeschwindkeiten führte beim völligen Haftungsabriss auch nur zum sanften Herausgleiten aus der Kurve, der Wagen wäre also mit der Breitseite in den Straßengraben gerutscht.
Bei diesen Manövern entwickelte das Auto enormes "Eigenleben", ständig hörbares ABS-ähnliches Rattern und das spürbare Abbremsen einzelner Räder wären wahrnehmbar.
Ein Dreher war absolut UNMÖGLICH produzierbar.
Ich war enorm beeindruckt! Wenn das in der Corvtte (C5) nicht so funktioniert, dann will man es bei GM nicht so oder kann es nicht besser... Jedenfalls ist es besser machbar.
2.) Automatik oder Schaltung
Mein Camaro Z28 liegt am anderen Ende der "elektronischen leistungsskala". Bei ähnlivher Motorleistung wie bei der C5, ist die Gewichtsvertilung deutlich ungünstiger und Fahrhilfen ala Active Handlich sind nicht existent (Es gibt nur eine fast unbrauchbare Traktionskontrolle).
Die Automatik halte ich fü sehr gefährlich bei ungünstigen Strassenverhältnisen... Wenn mir mein "Popometer" signalisiert, "ein wenig geht noch", dann kann ein leichtes Gasgeben schon zum Herunterschalten führen und durch die grobe Spreizung der vier Gänge geht ein Ruck durchs Auto... ABFLUG!
Bei einem Schaltgetriebe kann ich im hohen Gang bleiben und gefühlvoll mehr Gas geben...
Ein Kickdown bei 120-Sachen auf regennasser Bahn würde mir allerdings im Camaro NIEMALS in den Sinn kommen!
Viele Grüße, Holger
In Memoriam Thomas W. (MadTom)
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Bei der C5 kann man es sehr leicht auf den Punkt bringen:
4-Gang-Automatik in Verbindung mit einer Regenfeuchten Fahrbahn und zügiger Fahrweise bietet auch ohne Kickdown schon ein Abenteuer.