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09.10.2026, 12:42
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 09.10.2026, 14:02 von Gelber Bengel.)
Deshalb unterscheidet man ja auch zwischen Cabriolet und dem puristischeren Roadster. Das Cabriolet basierte größtenteils auf einer schon bestehenden Bauform des Herstellers, der Roadster war eigentlich immer eine eigene Konstruktion mit dem Anspruch auf kompromissloses Offenfahren. Das Verdeck war ein Notbehelf für schlechtes Wetter, häufig gar nicht zum Fahren geeignet. Es gab Fahrzeuge, die sogar nur Spritzdecken rund um den Fahrer hatten, oder etwa seitliche Steckscheiben. Die Frontscheibe stand meist flacher und diente hauptsächlich der Stein- und Fliegenabwehr. Wer nur ansatzweise unter diesem puristischen Gedanken offenfahren möchte, kann verständlicherweise mit den heutigen Auswüchsen mal gar nichts anfangen.
PS:
Funfact am Rande: Man konnte ab 1967 bei Mercedes die sogenannte California-Pagode gegen Aufpreis bestellen, eine Pagode ohne Verdeck und Verdeckkasten. Es gab ein Hardtop, so dass man sich vor Fahrtantritt zuhause entscheiden musste, ob man offen oder geschlossen unterwegs sein wollte. Geschuldet der Tatsache, dass die meisten Pagoden laut Hersteller nur bei Schönwetter genutzt wurden. Dafür gab's 2 Notsitze hinten. Wurde aber nachvollziehbar kein Verkaufserfolg.
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Das soll es bei der C1 auch so gegeben haben, ein Bekannter hatte eine C1 gekauft, Hardtop war dabei, Verdeckkasten leer.
Grüßle
Jens
The difference between men and boys are the price of the toys...
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OT on:
Die Corvette C1 wurde ab 1956 serienmäßig mit einem Softtop ausgeliefert. Der Erstkäufer hatte die Möglichkeit, ein Hardtop (RPO 419) optional hinzuzufügen oder das Hardtop-Modell ohne Aufpreis zu bestellen, wobei das serienmäßige Softtop dann kostenlos ersetzt wurde. Meine Ex-59 hatte in den ersten 40 Jahren auch kein Softtop. Diese Versionen gab es überwiegend in Florida und Kalifornien.
Gruß
Matthias
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(09.10.2026, 12:42)Gelber Bengel schrieb: Es gab Fahrzeuge, die sogar nur Spritzdecken rund um den Fahrer hatten, oder etwa seitliche Steckscheiben.
so wie etwa die "Side Curtains" der Corvetten von 53-55
MfG Christian
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(09.10.2026, 12:06)JR schrieb: Dazu noch hochgezogene Frontscheiben, Seitenscheiben oben und hinten noch so ein Teil, das den Wind abschirmt, sind für mich einfach keine Cabrios mehr, das ist dann IMHO nur noch ein Schiebedachgefühl.
Genau, da habe ich mehr Luft durch das riesige Schiebedach meiner alten S‑Klasse als die eingezäunten Cabriofahrer.
Gruß
Edgar
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Für das ursprüngliche offene Fahren in Reinkultur gibt es als Neuwagen eigentlich nur noch den Morgan.
Gruß
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Geschrieben von maseratimerlin - Vor 1 Stunde
(Vor 5 Stunden)JR schrieb: schrieb:Dazu noch hochgezogene Frontscheiben, Seitenscheiben oben und hinten noch so ein Teil, das den Wind abschirmt, sind für mich einfach keine Cabrios mehr, das ist dann IMHO nur noch ein Schiebedachgefühl.
Genau, da habe ich mehr Luft durch das riesige Schiebedach meiner alten S‑Klasse als die eingezäunten Cabriofahrer.
Gruß
Edgar
Bei meiner C8 sind die Seitenscheiben und die Heckscheibe übrigens serienmäßig auf Knopfdruck versenkbar, was für mich allerdings nur im Sommer und abseits der Autobahn angenehm ist. Also eher eine Kann-, als eine Mussoption. Habe das bisher immer als Vorteil gesehen, das man kann aber nicht muss. Aber das ist natürlich nichts für so hartgesottene Jungs wie ihr es wohl seit.
Ja früher, da habe ich auch vor der Fahrt mit dem Cabrio (natürlich unabhängig der Temperatur oberkörperfrei) noch eine Packung Reiszwecke gegessen. Leider bin ich heute dafür zu alt und weiss zu schätzen, dass ich jetzt auch die Fenster hoch machen kann, wenn ich schnell auf der Autobahn oder bei tieferen Temperaturen unterwegs bin, ich Weichei.
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suum cuique
Gruß
JR
![[Bild: cf_sig_2009.jpg]](https://www.reitz-net.de/bilder/cf_sig_2009.jpg)
Es ist schade, dass nicht mehr das Erreichte zählt, sondern das Erzählte reicht!
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