Gestern, 18:17
(01.08.2022, 16:10)ratprof schrieb: In meiner 1992er fahre ich Aral Ultimate 102In meine C4, in die C3, in die Kettensägen, Motorsense, den Rasentraktor, meine Mopeds ... überall kommt nur Ultimate rein. Den 2T und 4T Sonderkraftstoff halte ich nun wirklich für Voodoo und Abzocke, 2T versteh ich noch für Leute, die zu faul zum Selbermischen sind. Mag auch sein, dass weniger krebserregende Stoffe drin sind und bei Galabauern daher genommen wird, wenn sie den ganzen Tag mit der Motorsense rumrennen oder Profiwaldarbeiter, die den ganzen Tag sägen. Ein Bekannter hat einen Forstbetrieb und sagt, für Forstbetriebe sei Sonderkraftstoff Pflicht und werde auch kontrolliert, daher kauft er das im Fass.
Ich wurde ausgelacht, weil ich Geld für Ultimate ausgebe: sollen sie doch im Frühjahr alle ihren Rasenmäher zum Service schaffen und für 100 Euro den Vergaser reinigen lassen. Es ist für mich empirisch bewiesen, dass Ultimate stabil und zündfähig bleibt auch über mehrere Jahre Standzeit. In meinen Jimny allerdings tanke ich E5, der wird öfter bewegt.
Außerdem empirisch nachgewiesen von mehreren Kumpels ist, dass Tschechensprit besser ist als der von unseren Tanken.
btw: Mein Oldtimertraktor, mit dem ich im Sommer ca. 20 bis 40 Liter verfahre, bekommt nur Ultimate Diesel, man sieht und riecht schon, dass der besser ist als diese gelbe Suppe. Warum: weil ich keinen Bock auf Dieselpest habe und dann für teuer Geld die Einspritzpumpe überholen lassen müsste. Das ganze nach dem Motto: ich habe nicht so viel Geld, dass ich billigen Sprit tanken kann. Leider gibt es bei uns nirgends B0, wobei einige sagen, Ultimate sei ohne Bioanteil. Dass da (von Gesetzes wegen) E5 bzw. B7 dran steht, hieße ja nur: kann, muss aber nicht bis zu x% Bio enthalten... Ich weiß es nicht. Wenn dazu mal jemand eine fundierte Aussage treffen könnte, das wäre cool. Die Kassierer bei Aral wissen immer nix :-D
Fazit:
Für Saisonfahrzeuge und -geräte, die auch während der Saison nur sporadisch genutzt werden: Ultimate, nicht wegen der höheren Oktan- oder Cetanzahl, sondern wegen der Stabilität und weil der fehlende, geringere bzw. veresterte Bioanteil keinen/weniger Schaden anrichten kann.
Selbst für Alltagsfahrzeuge, die nur Kurzstrecke fahren, würde ich Ultimate empfehlen, insbesondere bei den achsotollen Direkteinspritzern.
Für Autos von Außendienstlern, die Kilometer auf der Autobahn fressen, reicht das billigste und bei Firmenwagen ist eh meist kein Ultimate erlaubt wegen des Preises. Da isses ja auch egal, wie lange die Karre hält, die kriegt nach 3 Jahren der nächste.
@Günter: mach es davon abhängig, wie viel du fährst. Schaden tut 100 oder 102 jedenfalls nicht. Für die meisten von uns wird die Corvette nicht das Alltagsauto sein, und wenn dann herzlichen Glückwunsch: dann hast du keine Kinder (mehr) zu fahren und musst auch sonst nichts transportieren. Oder mein Beileid, dass du dir nur ein Auto leisten kannst :-D

