"Die ersten Scharmützel"
Nachdem sich die Amplitude meiner Fußnägel in Richtung Null bewegte und ich mich damit, langsam aber sicher, von der Horrorvorstellung einer sicherlich katastrophal verlaufenden Reparatur löste, versuchte ich einen Plan zu schmieden, wie ich dieses monströse Vorhaben in den Griff bekommen könnte. Ich schnappte mir eine Tüte Kessel-Chips, setzte mich vor die Smart-Glotze, schmiss "YouTube" an und suchte nach einschlägigen Videos. Gütigerweise hat so ziemlich jeder Hillbilly und Redneck, quer von Oregon nach Georgia, einen Versuch unternommen, mindestens das Optispark zu traktieren. Bei dem ein oder anderen vermeindtlichen "Reparatur-Video", verspürte ich leichte Erschütterungen in den Fußnägeln. Einige der Jungs gingen wirklich nicht zimperlich mit Ihrem Material um, das wollte ich auf jedenfall vermeiden, ich liebte mein Baby doch.
Im Bett liegend, grübelte ich darüber, wie ich es besser machen könnte, welches Werkzeug ich zum abziehen des Crank Shaft Hub beispielsweise benötigen würde. Inzwischen fand ich heraus, dass es dafür, ein nur noch schwerlich zu beschaffenes und nur zu übertriebenen Preisen zu bekommendes, Tool von GM gab. Nach erledigter "täglich Brot Beschaffungsmaßnahme, andere nannten es Erwerbstätigkeit, recherchierte ich im Internet nach vergleichbaren Gerätschaften. Ich wurde fündig in der US/chinesischen Bucht der unbegrenzten Angebote. Vorher nahm ich aber noch die Demontage der Wasserpumpe und der weiteren, für die Instandsetzung der Simmeringen notwendigen Teile, in Angriff. Ich ließ zu allererst das Kühlmittel ab und erinnerte mich an den letzten Besuch des Hagenbecks Tierparks, das unaufhörliche plätschern des Kühlmittels, welches ich mit einem für das Volumen geeigneten Reservoir auffing, versetzte mich gedanklich in das Elefantengehege. Dank gewisser Schrauberfähigkeiten und ein wenig schicksalshaften Glücksgriffen, gelang es mir, den Dschungel an Kabeln, Leitungen und Rollen zu lichten. Am Ende grinste mich das vollkommen ölverschmierte und verdreckte Optispark an, wie ein alter Kumpel, der soeben seine Schicht unter Tage beendete und sich sehnlichst auf seine wohlverdiente Dusche freute, um anschließend zur Belohnung ein Bierchen zu zischen. War ich sicherlich noch nicht am Ziel angekommen, wähnt ich mich bereits in Sicherheit und das die halbe Miete bereits eingefahren sei. Doch es sollte alles ganz anders kommen.
Mehr im nächsten Teil (die Party geht los!) dieser Schraubergeschichte...
Nachdem sich die Amplitude meiner Fußnägel in Richtung Null bewegte und ich mich damit, langsam aber sicher, von der Horrorvorstellung einer sicherlich katastrophal verlaufenden Reparatur löste, versuchte ich einen Plan zu schmieden, wie ich dieses monströse Vorhaben in den Griff bekommen könnte. Ich schnappte mir eine Tüte Kessel-Chips, setzte mich vor die Smart-Glotze, schmiss "YouTube" an und suchte nach einschlägigen Videos. Gütigerweise hat so ziemlich jeder Hillbilly und Redneck, quer von Oregon nach Georgia, einen Versuch unternommen, mindestens das Optispark zu traktieren. Bei dem ein oder anderen vermeindtlichen "Reparatur-Video", verspürte ich leichte Erschütterungen in den Fußnägeln. Einige der Jungs gingen wirklich nicht zimperlich mit Ihrem Material um, das wollte ich auf jedenfall vermeiden, ich liebte mein Baby doch.
Im Bett liegend, grübelte ich darüber, wie ich es besser machen könnte, welches Werkzeug ich zum abziehen des Crank Shaft Hub beispielsweise benötigen würde. Inzwischen fand ich heraus, dass es dafür, ein nur noch schwerlich zu beschaffenes und nur zu übertriebenen Preisen zu bekommendes, Tool von GM gab. Nach erledigter "täglich Brot Beschaffungsmaßnahme, andere nannten es Erwerbstätigkeit, recherchierte ich im Internet nach vergleichbaren Gerätschaften. Ich wurde fündig in der US/chinesischen Bucht der unbegrenzten Angebote. Vorher nahm ich aber noch die Demontage der Wasserpumpe und der weiteren, für die Instandsetzung der Simmeringen notwendigen Teile, in Angriff. Ich ließ zu allererst das Kühlmittel ab und erinnerte mich an den letzten Besuch des Hagenbecks Tierparks, das unaufhörliche plätschern des Kühlmittels, welches ich mit einem für das Volumen geeigneten Reservoir auffing, versetzte mich gedanklich in das Elefantengehege. Dank gewisser Schrauberfähigkeiten und ein wenig schicksalshaften Glücksgriffen, gelang es mir, den Dschungel an Kabeln, Leitungen und Rollen zu lichten. Am Ende grinste mich das vollkommen ölverschmierte und verdreckte Optispark an, wie ein alter Kumpel, der soeben seine Schicht unter Tage beendete und sich sehnlichst auf seine wohlverdiente Dusche freute, um anschließend zur Belohnung ein Bierchen zu zischen. War ich sicherlich noch nicht am Ziel angekommen, wähnt ich mich bereits in Sicherheit und das die halbe Miete bereits eingefahren sei. Doch es sollte alles ganz anders kommen.
Mehr im nächsten Teil (die Party geht los!) dieser Schraubergeschichte...

