18.07.2026, 11:02
Hallo,
ich melde mich zurück mit der Stufe 1 meines Zündboxerlebnisses, sprich: Die Box ist eingebaut und die erste Zündkurve ist programmiert (also in eine Tabelle eingegeben) und der Motor läuft nun über diese neue Zündkurve. Das tut er gut und unauffällig, im Stand scheint er "beruhigter" zu laufen, was ja an dem Mehrfachzündfunken liegen könnte.
Für die finale zweite Stufe aber, bin ich zusammen mit meinem neuen Kumpel Google-KI auf ein Problem gestoßen:
Wenn ich den MAP-Sensor der Box nutze (quasi den Unterdruckdosenerstatz) muss ich den Wert für eine maximale Frühzündung auf ca. 48 Grad stellen (da der Motor ja irgendwann durch die nun hinzukommende Ersatz-Unterdruckdose den Zündzeitpunkt weiter verstellt, als würde man halt eine echte Unterdruckdose benutzen).
Jetzt kommt das Problem der modernen Technik: In dem Moment, in dem man den Motor startet und der Verteiler den ersten Zündfunken abgibt, weiß die Box noch gar nichts über die einzuhaltenden Zündgrade, da sie ja nicht weiß, wo der Verteiler zum stehen gekommen ist und erst wenn dieser sich wieder bewegt, anfängt zu rechnen. Das kann dazu führen, dass der erste Zündfunke mit genau den 48 eingestelten Frühzündungsgraden zündet, was für alle Beteiligte unangenehm werden kann.
Dafür gibt es an der Box Drehregler, mit denen man hardwareseitig einen Start-Retard von 10 oder 20 Grad einstellen kann (mehr geht nicht). Das würde aber immer noch mindestens 28 Grad Frühzündung bedeuten, was für den Motor auch nicht gut ist.
Falls überhaupt noch einer mitgelesen hat: Die KI schlägt als mögliche "Sicherung" vor, ein Zeitverzögerungsralais einzubauen, was dem Anlasser die Möglichkeit gibt, den Motor erst mal eine Sekunde zu drehen, um erst dann die Box zuzuschalten.
Wie schon ein paar Male gesagt, ist Elektrik so gar nicht meins. Weiß also jemand ob das, was ich beschrieben habe richtig ist und ob ein solches Relais sinnvoll ist (und nicht vielleicht die ganze Elektronik der Box zerstört)???
Gruß
Markus
ich melde mich zurück mit der Stufe 1 meines Zündboxerlebnisses, sprich: Die Box ist eingebaut und die erste Zündkurve ist programmiert (also in eine Tabelle eingegeben) und der Motor läuft nun über diese neue Zündkurve. Das tut er gut und unauffällig, im Stand scheint er "beruhigter" zu laufen, was ja an dem Mehrfachzündfunken liegen könnte.
Für die finale zweite Stufe aber, bin ich zusammen mit meinem neuen Kumpel Google-KI auf ein Problem gestoßen:
Wenn ich den MAP-Sensor der Box nutze (quasi den Unterdruckdosenerstatz) muss ich den Wert für eine maximale Frühzündung auf ca. 48 Grad stellen (da der Motor ja irgendwann durch die nun hinzukommende Ersatz-Unterdruckdose den Zündzeitpunkt weiter verstellt, als würde man halt eine echte Unterdruckdose benutzen).
Jetzt kommt das Problem der modernen Technik: In dem Moment, in dem man den Motor startet und der Verteiler den ersten Zündfunken abgibt, weiß die Box noch gar nichts über die einzuhaltenden Zündgrade, da sie ja nicht weiß, wo der Verteiler zum stehen gekommen ist und erst wenn dieser sich wieder bewegt, anfängt zu rechnen. Das kann dazu führen, dass der erste Zündfunke mit genau den 48 eingestelten Frühzündungsgraden zündet, was für alle Beteiligte unangenehm werden kann.
Dafür gibt es an der Box Drehregler, mit denen man hardwareseitig einen Start-Retard von 10 oder 20 Grad einstellen kann (mehr geht nicht). Das würde aber immer noch mindestens 28 Grad Frühzündung bedeuten, was für den Motor auch nicht gut ist.
Falls überhaupt noch einer mitgelesen hat: Die KI schlägt als mögliche "Sicherung" vor, ein Zeitverzögerungsralais einzubauen, was dem Anlasser die Möglichkeit gibt, den Motor erst mal eine Sekunde zu drehen, um erst dann die Box zuzuschalten.
Wie schon ein paar Male gesagt, ist Elektrik so gar nicht meins. Weiß also jemand ob das, was ich beschrieben habe richtig ist und ob ein solches Relais sinnvoll ist (und nicht vielleicht die ganze Elektronik der Box zerstört)???
Gruß
Markus


