09.10.2026, 12:42
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 09.10.2026, 14:02 von Gelber Bengel.)
Deshalb unterscheidet man ja auch zwischen Cabriolet und dem puristischeren Roadster. Das Cabriolet basierte größtenteils auf einer schon bestehenden Bauform des Herstellers, der Roadster war eigentlich immer eine eigene Konstruktion mit dem Anspruch auf kompromissloses Offenfahren. Das Verdeck war ein Notbehelf für schlechtes Wetter, häufig gar nicht zum Fahren geeignet. Es gab Fahrzeuge, die sogar nur Spritzdecken rund um den Fahrer hatten, oder etwa seitliche Steckscheiben. Die Frontscheibe stand meist flacher und diente hauptsächlich der Stein- und Fliegenabwehr. Wer nur ansatzweise unter diesem puristischen Gedanken offenfahren möchte, kann verständlicherweise mit den heutigen Auswüchsen mal gar nichts anfangen.
PS:
Funfact am Rande: Man konnte ab 1967 bei Mercedes die sogenannte California-Pagode gegen Aufpreis bestellen, eine Pagode ohne Verdeck und Verdeckkasten. Es gab ein Hardtop, so dass man sich vor Fahrtantritt zuhause entscheiden musste, ob man offen oder geschlossen unterwegs sein wollte. Geschuldet der Tatsache, dass die meisten Pagoden laut Hersteller nur bei Schönwetter genutzt wurden. Dafür gab's 2 Notsitze hinten. Wurde aber nachvollziehbar kein Verkaufserfolg.
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Funfact am Rande: Man konnte ab 1967 bei Mercedes die sogenannte California-Pagode gegen Aufpreis bestellen, eine Pagode ohne Verdeck und Verdeckkasten. Es gab ein Hardtop, so dass man sich vor Fahrtantritt zuhause entscheiden musste, ob man offen oder geschlossen unterwegs sein wollte. Geschuldet der Tatsache, dass die meisten Pagoden laut Hersteller nur bei Schönwetter genutzt wurden. Dafür gab's 2 Notsitze hinten. Wurde aber nachvollziehbar kein Verkaufserfolg.

